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	<description>Bitte denken Sie an die Umwelt bevor Sie diese Seite ausdrucken.</description>
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		<title>Completely nuts</title>
		<link>http://nerdicism.com/2011/06/completely-nuts/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 05:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nerdicist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>
		<category><![CDATA[Krebaer Nusswerk]]></category>
		<category><![CDATA[Nuss]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf Empfehlung von Jan habe ich einige Nussmischungen des Krebaer Nusswerks zum Testen bekommen, dann habe ich das Ganze ein wenig vergessen und nun möchte ich endlich mein Versprechen einlösen, über die Nüsse zu bloggen. Nachdem Jan mich angesprochen hatte, ging alles ganz schnell und ich konnte mein kleines Paket von der Nachbarin in Empfang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Empfehlung von <a href="http://www.theofel.de/plog-archives/2011/04/nuesse-vom-krebaer-nusswerk.html">Jan</a> habe ich einige Nussmischungen des <a href="http://www.krebaer-nusswerk.de/">Krebaer Nusswerks</a> zum Testen bekommen, dann habe ich das Ganze ein wenig vergessen und nun möchte ich endlich mein Versprechen einlösen, über die Nüsse zu bloggen.</p>
<p>Nachdem Jan mich angesprochen hatte, ging alles ganz schnell und ich konnte mein kleines Paket von der Nachbarin in Empfang nehmen. Das Verpackungsdesign gefällt mir sehr gut: Modern, klar und übersichtlich. Die Tüten sind wiederverschließbar, so dass ich mal davon ausgehe, dass die Nüsse im Zweifel lange frisch bleiben. Diesen Härtetest haben wir aber ausgelassen ;-)</p>
<p>Nun zum Inhalt.</p>
<p>Von den fruchtigen Sorten habe ich <a href="http://www.krebaer-nusswerk.de/produkt_3.html">Mandel Cashew Cranberry Vanille</a> und <a href="http://www.krebaer-nusswerk.de/produkt_4.html">Mandel Blaubeere Honig</a> getestet. Beide Sorten waren für meinen Geschmack etwas zu süß und zugleich habe ich eine leichte Salznote herausgeschmeckt. Die Blaubeersorte roch für mich etwas unangenehm, der Geschmack war aber ok. Ich kann mir gut vorstellen, dass man diese Sorten als Topping auf ein Müsli oder als kernige Grundlage für ein Trifle verwenden kann.</p>
<p>Weiterhin habe ich die <a href="http://www.krebaer-nusswerk.de/produkt_7.html">Cheddar Cashews</a> sowie die <a href="http://www.krebaer-nusswerk.de/produkt_8.html">Balsamico Cashews </a>getestet. Diese Sorten konnten mich wirklich überzeugen. Cheddar schmeckte erwartungsgemäß kräftig nach Käse, während Balsamico angenehm süß-säuerlich schmeckt. Eine sehr feine Knabberei für einen Fernsehabend, wenn man keine Chips mag!</p>
<p>Meine Lieblingssorte war unerwarteterweise die für mich erst etwas langweilig klingende <a href="http://www.krebaer-nusswerk.de/produkt_2.html">Pecan Cashew Mandel</a>. Die ist einfach richtig nussig, etwas süß, aber nicht zu sehr.</p>
<p>Insgesamt auch eine schöne Idee, Nüsse in kleine Würfel zu packen. Der Geschmack hat mich nicht bei allen Sorten voll überzeugt, mag aber auch daran liegen, dass ich generell nicht so für Süßes bin.</p>
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		<title>Piratenpartei gründet Kreisverband in München</title>
		<link>http://nerdicism.com/2010/11/piratenpartei-grundet-kreisverband-in-munchen/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 11:23:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ninan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[kreisverband]]></category>
		<category><![CDATA[muc]]></category>
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		<category><![CDATA[Piraten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Piratenpartei hat am 31.10.2010 den Kreisverband München gegründet. Der neugegründete Kreisverband ist mit etwa 450 Piraten aus München der mitgliederstärkste Kreisverband bundesweit. Die akkreditierten Münchner Piraten beschlossen nach einer kurzen Besprechung zunächst eine Satzung und wählten anschließend ihren ersten Vorstand. Zum Vorsitzenden wurde Holger van Lengerich (38, Diplom-Informatiker) gewählt. Sein Stellvertreter wurde Markus Heinze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Piratenpartei hat am 31.10.2010 den Kreisverband München gegründet. Der neugegründete Kreisverband ist mit etwa 450 Piraten aus München der mitgliederstärkste Kreisverband bundesweit.</p>
<p><span id="more-1631"></span>Die akkreditierten Münchner Piraten beschlossen nach einer kurzen Besprechung zunächst eine Satzung und wählten anschließend ihren ersten Vorstand. Zum Vorsitzenden wurde Holger van Lengerich (38, Diplom-Informatiker) gewählt. Sein Stellvertreter wurde Markus Heinze (28, Wissenschaftlicher Mitarbeiter) gewählt. Christian Kalkhoff (27, Softwareentwickler) wird zukünftig als Schatzmeister die Finanzen der Münchner Piraten verwalten.</p>
<p>Im Anschluss an die Gründung wurden einzelne Positionspapiere zu lokalen Themen erarbeitet und verabschiedet.</p>
<ul>
<li> So beschloss die Gründungsversammlung einstimmig, für die Bewerbung und eventuelle Durchführung einer Olympiade 2018 in München ein transparentes Vergabeverfahren für alle notwendigen Bauarbeiten und Dienstleistungen zu fordern, um möglichem Korruptionsverdacht bereits im Vorfeld schlagkräftig entgegentreten zu können. Das beschlossene Positionspapier finden Sie unter <a href="http://piraten.in/mucolympia">http://piraten.in/mucolympia</a>.</li>
</ul>
<ul>
<li> Des Weiteren stellen sich die Piraten hinter die Forderungen des &#8220;Bündnis Informationsfreiheit für Bayern&#8221; und fordern für die Landeshauptstadt München eine Informationsfreiheitssatzung. Diese soll den interessierten Bürgern einfache Einsicht in die Vorgänge der Politik und Verwaltung schaffen und durch die gewonnene Transparenz das Vertrauen in getroffene Entscheidungen stärken. Das beschlossene Positionspapier finden Sie unter <a href="http://piraten.in/mucinformationsfreiheit">http://piraten.in/mucinformationsfreiheit</a>.</li>
</ul>
<ul>
<li> Bei dem Projekt &#8220;2. S-Bahnstammstrecke&#8221; in München sehen die Piraten keine ausreichende Beteiligung der Münchner Bevölkerung. Um eine ähnliche Eskalation wie in Stuttgart bei S21 im Voraus zu vermeiden, treten die Piraten für eine demokratische Einbindung der Bürger durch ein Bürgerbegehren ein. Das beschlossene Positionspapier finden Sie unter <a href="http://piraten.in/mucstammstrecke">http://piraten.in/mucstammstrecke</a>.</li>
</ul>
<ul>
<li> Die Münchner Piraten beschlossen einstimmig, sich dem Bündnis &#8220;München ist bunt&#8221; anzuschließen, das sich gegen die Demonstration der neonazistischen Vereinigung der „Freien Nationalisten“ am 13.11.2010 im Stadtteil Ludwigvorstadt-Isarvorstadt richtet. Das beschlossene Positionspapier finden Sie unter <a href="http://piraten.in/mucbunt"> http://piraten.in/mucbunt</a>.</li>
</ul>
<p>Der neue Vorstand des Kreisverbands München freut sich auf gute Zusammenarbeit und will die Piraten in München besonders für lokale<br />
Themen begeistern. Zudem wurden die Anwesenden auf die Kommunalwahlen 2014 eingestimmt, bei denen die Piratenpartei zu Stadtrats- und Bezirksausschusswahlen antreten will. Interessierte können sich jeden Freitag ab 19:30 Uhr beim Piratenstammtisch im Restaurant &#8220;TegernSeer&#8221; (Tegernseer Landstr. 11, München) über die Piraten informieren und mit ihnen aktuelle Themen diskutieren.</p>
<div class="shr-publisher-1631"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Landsberg am Lech &#8211; oder &#8220;Es muss ja auch mal Schluss sein&#8221;</title>
		<link>http://nerdicism.com/2010/10/landsberg-am-lech-oder-es-muss-ja-auch-mal-schluss-sein/</link>
		<comments>http://nerdicism.com/2010/10/landsberg-am-lech-oder-es-muss-ja-auch-mal-schluss-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 19:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ninan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[dachau]]></category>
		<category><![CDATA[geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[holocaust]]></category>
		<category><![CDATA[konzentrationslager]]></category>
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		<category><![CDATA[Piraten]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://nerdicism.com/2010/10/landsberg-am-lech-oder-es-muss-ja-auch-mal-schluss-sein/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5665-150x150.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Landsberg am Lech am Sonntag morgen" /></a>Heute fuhr ich nach Landsberg am Lech, einer Kleinstadt in Oberbayern mit einem hübschen mittelalterlichen Stadtkern. Als ich gegen 9h in die noch schlafende Stadt kam rechnete ich noch damit, dass es ein ruhiger Ausflug in die bayerische Provinz wird, im Laufe des Vormittags wurde mir dann aber schnell bewusst, dass hier etwas nicht stimmte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5665.jpg" rel="lightbox[1586]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1590" title="Landsberg am Lech am Sonntag morgen" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5665-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Heute fuhr ich nach Landsberg am Lech, einer Kleinstadt in Oberbayern mit einem hübschen mittelalterlichen Stadtkern. Als ich gegen 9h in die noch schlafende Stadt kam rechnete ich noch damit, dass es ein ruhiger Ausflug in die bayerische Provinz wird, im Laufe des Vormittags wurde mir dann aber schnell bewusst, dass hier etwas nicht stimmte.</p>
<p><span id="more-1586"></span>Nachdem ich ein wenig  durch die Gassen von Landsberg geschlichen war und mir ein Frühstück in der langsam erwachenden Stadt genehmigt hatte, schaute ich mir das Stadtmuseum an. Ich mag diese Art von Museen<a href="../wp-content/uploads/2010/10/DSCF5795.jpg" rel="lightbox[1586]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1591" title="Gemälde &quot;Das Lager&quot; im Neuen Stadtmuseum Landsberg (Lech)" src="../wp-content/uploads/2010/10/DSCF5795-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>, geben sie doch einen guten Einblick in die Geschichte der Stadt und enthalten oft auch amüsante Kuriositäten. In dieser Hinsicht wurde ich auch nicht enttäuscht, allerdings klafft in der Ausstellung eine deutliche Lücke hinsichtlich der Zeit des Dritten Reiches. Im Ganzen Museum mit seinen knapp 15 Ausstellungsräumen nimmt das Geschehen der Jahre 33 bis 45 gerade einmal eine Ecke ein. Zum Vergleich: Für Jesuiten und religiöse Volkskunst steht ein ganzes Stockwerk von Dreien zur Verfügung.</p>
<p>Die erwähnte Ecke besteht aus dem  Gemälde &#8220;Das Lager&#8221; aus den 60ern, einer Tafel die über den Verbleib der emigrierten jüdischen Familien informiert und einiger Modelle von Lagergebäuden. Eine befreundete Historikerin hatte <a href="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5796.jpg" rel="lightbox[1586]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1592" title="Tafel &quot;Jüdische Familien in Landsberg und was aus ihnen geworden ist&quot;  im Neuen Stadtmuseum Landsberg (Lech)" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5796-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>mir im Vorfeld erzählt, dass es in Landsberg ein Außenlager des KZ Dachau gegeben hat. Also erkundigte ich mich bei der Museumsbetreuerin, einer netten älteren Dame die vermutlich nicht aus Landsberg stammt, ob sie denn wüsste wie ich zu der Gedenkstätte käme. Sie wälzte mit mir einige Bücher und Broschüren, aber wir konnten keine Informationen zur Gedenkstätte zum finden. Sie schickte mich dann zur Touristeninformation.</p>
<p>Wieder aus dem Museum heraus, durchwanderte ich die Stadt auf der Suche nach irgendwelchen Informationen zur Gedenkstätte, Fehlanzeige. In der Touristeninformation gab es dann Flyer zu allen möglichen Themen, zur dunklen Geschichte Landsbergs aber  nichts. Also zückte ich mein Smartphone und suchte ein wenig im Internet. Sofort stieß ich auf die Seite der &#8220;Bürgervereinigung Landsberg im 20. Jahrhundert&#8221;, welche sich für die Betreuung der <a href="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5797.jpg" rel="lightbox[1586]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1593" title="Schaukasten zum KZ Aussenlager Kaufering VII im Neuen Stadtmuseum Landsberg (Lech)" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5797-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Gedenkstätte verantwortlich zeichnet. Leider gibt es dort nur wenige Informationen für Auswärtige, wie man zur Gedenkstelle gelangt, aber zum Glück gibt es einen Eintrag bei Google, der die Position der Gedenkstätte verriet.</p>
<p>Nachdem ich Mittag gegessen hatte wanderte ich also los, auf der Suche nach einem Stück dunkler deutscher Geschichte. Auch als ich der im Internet gefundenen Stelle immer näher kam zeigte sich nirgends ein Hinweis zur Existenz der Gedenkstätte. Erst direkt davor steht ein Schild, welches aber eben von jener Bürgervereinigung aufgestellt wurde.</p>
<p><a href="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5798.jpg" rel="lightbox[1586]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1594" title="Eingangsschild zur &quot;Europäischen Holocaustgedenkstätte&quot;" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5798-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der Eingang zur Gedenkstätte besteht aus mehreren aufgestellten Steinen und kann als &#8220;<a title="Zugang zur Gedenkstätte" href="http://www.buergervereinigung-landsberg.de/gedenkstaette/zugang/zugang.htm">Weg des Leidens und der Hoffnung</a>&#8221; aufgefasst werden. Ich bin diesem Weg gefolgt und stand plötzlich vor einem verschlossenen Tor, ich konnte aber die erhaltenen Gebäude gut sehen. Am Zaun hing ein Schild, was mich aufrief jederzeit bei der Bürgervereinigung anzurufen und um Führung durch die Anlage zu bitten. Außerdem wurde darum gebeten nicht zu fotografieren, weswegen es hier auch keine Bilder der Gedenkstätte gibt. Ich habe natürlich niemanden angerufen, so scharf war ich auch nicht auf das Gelände zu kommen.</p>
<p>Ich sah mich etwas um und entdeckte eine niedergetrampelte Schneise, die an der Gedenkstätte vorbei führt. Ich folgte dem Pfad ein paar Meter und stand plötzlich neben einem weiteren Lagergebäude, welches aber kein Dach <a href="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5799.jpg" rel="lightbox[1586]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1595" title="Zugangsbereich zur Gedenkstätte &quot;Weg des Leidens und der Hoffnung&quot;" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5799-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>mehr hat. Mitten im Wald hing eine Tafel von der BV, welcher mich darüber informierte, dass die Gedenkstätte nur einen kleinen Teil des ehemaligen Lagers Kaufering VII ausmacht und das sich das restliche Gelände im Besitz der Stadt Landsberg befindet und bereits 1965 eingeebnet und teilweise mit Schutt verfüllt wurde. Ich konnte nicht glauben was ich da las und folgte dem Pfad immer weiter. Auf einmal stand ich auf einer verwilderten Fläche, eine weitere Tafel wies mich darauf hin, dass ich nun auf dem größten Teil des KZ stünde. In dem Moment wurde mir wirklich bewusst, dass es gar nicht so sehr darauf ankommt was man in der Gedenkstätte sieht, sondern was man ausserhalb der Gedenkstätte nicht sieht. Ich kroch noch etwas durch den Wald und suchte nach Spuren des Lagers und wurde auch fündig. Es ist erstaunlich, <a href="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5801.jpg" rel="lightbox[1586]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1597" title="Blick in den verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5801-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>wie viel von den alten Fundamenten noch erhalten und von Moos und Gräsern zugewachsen ist.</p>
<p>Auf dem Gelände der Gedenkstätte grasen ein paar Schafe. Dieser Anblick hatte auf mich eine beruhigende Wirkung, war ich doch ziemlich aufgekratzt ob des eben Erfahrenen. Ich finde es wirklich beschämend wie im Jahr 2010 (und in den Jahren seit &#8217;45) in Landsberg mit der Geschichte und Erinnerung umgegangen wird. 20 Jahre nach der Lagerbefreiung wurde ein Großteil des Lagers als Schuttabladeplatz verwendet. Eines der Gebäude auf der heutigen Gedenkstätte <a title="Wie alles an der Gedenkstätte begann" href="http://www.buergervereinigung-landsberg.de/gedenkstaette/begann/begann.htm">diente sogar einst einer Motorradgruppe</a> als Unterkunft, unter Duldung durch die Stadt. Derselben Stadt die auf ihrer Website schreibt &#8220;<a title="Offizielle Internetpräsenz der Stadt Landsberg (Lech) zum Thema &quot;Drittes Reich&quot;" href="http://www.landsberg.de/web.nsf/id/pa_asan6u7ct7.html">Die Stadt bemüht sich, mit diesem dunkelsten Kapitel der Stadtgeschichte verantwortlich umzugehen.</a>&#8220;, wohlgemerkt in der 5 Menüebene unterhalb von &#8220;Stadtbibliothek&#8221;, schon klar.</p>
<p>Ich danke der &#8220;<a title="Website &quot;Bürgervereinigung Landsberg im 20. Jahrhundert&quot;" href="http://www.buergervereinigung-landsberg.de/">Bürgervereinigung Landsberg im 20. Jahrhundert</a>&#8221; sehr, dass sie dieses Projekt trägt und möglich gemacht macht hat und rufe jede BesucherIn (und EinwohnerIn) der Stadt Landsberg  auf, der Stadt zu zeigen dass an diesem Projekt Interesse besteht.</p>
<h4>Zum Weiterlesen:</h4>
<ul>
<li><a href="http://www.buergervereinigung-landsberg.de">Webseite der &#8220;Europäischen Holocaustgedenkstätte/Bürgervereinigung Landsberg im 20. Jahrhundert&#8221;</a> &#8211; Absolutes Muss</li>
<li><a href="http://www.landsberg.de/web.nsf/id/pa_asan6u7ct7.html">Auseinandersetzung der Stadt Landsberg (Lech) mit ihrer Geschichte</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Holocaustgedenkst%C3%A4tte_in_Landsberg">Wikipedia über den Lagerkomplex Kaufering in Landsberg (Lech)</a></li>
</ul>
<h4>Weitere Fotos:</h4>

<a href='http://nerdicism.com/2010/10/landsberg-am-lech-oder-es-muss-ja-auch-mal-schluss-sein/dscf5665/' title='Landsberg am Lech am Sonntag morgen'><img width="150" height="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5665-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Landsberg am Lech am Sonntag morgen" title="Landsberg am Lech am Sonntag morgen" /></a>
<a href='http://nerdicism.com/2010/10/landsberg-am-lech-oder-es-muss-ja-auch-mal-schluss-sein/dscf5795/' title='Gemälde &quot;Das Lager&quot; im Neuen Stadtmuseum Landsberg (Lech)'><img width="150" height="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5795-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Gemälde &quot;Das Lager&quot; im Neuen Stadtmuseum Landsberg (Lech)" title="Gemälde &quot;Das Lager&quot; im Neuen Stadtmuseum Landsberg (Lech)" /></a>
<a href='http://nerdicism.com/2010/10/landsberg-am-lech-oder-es-muss-ja-auch-mal-schluss-sein/dscf5796/' title='Tafel &quot;Jüdische Familien in Landsberg und was aus ihnen geworden ist&quot;  im Neuen Stadtmuseum Landsberg (Lech)'><img width="150" height="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5796-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Tafel &quot;Jüdische Familien in Landsberg und was aus ihnen geworden ist&quot;  im Neuen Stadtmuseum Landsberg (Lech)" title="Tafel &quot;Jüdische Familien in Landsberg und was aus ihnen geworden ist&quot;  im Neuen Stadtmuseum Landsberg (Lech)" /></a>
<a href='http://nerdicism.com/2010/10/landsberg-am-lech-oder-es-muss-ja-auch-mal-schluss-sein/dscf5818/' title='Blick auf die &quot;Europäische Holocaustgedenkstätte&quot;'><img width="150" height="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5818-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blick auf die &quot;Europäische Holocaustgedenkstätte&quot;" title="Blick auf die &quot;Europäische Holocaustgedenkstätte&quot;" /></a>
<a href='http://nerdicism.com/2010/10/landsberg-am-lech-oder-es-muss-ja-auch-mal-schluss-sein/dscf5797/' title='Schaukasten zum KZ Aussenlager Kaufering VII im Neuen Stadtmuseum Landsberg (Lech)'><img width="150" height="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5797-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schaukasten zum KZ Aussenlager Kaufering VII im Neuen Stadtmuseum Landsberg (Lech)" title="Schaukasten zum KZ Aussenlager Kaufering VII im Neuen Stadtmuseum Landsberg (Lech)" /></a>
<a href='http://nerdicism.com/2010/10/landsberg-am-lech-oder-es-muss-ja-auch-mal-schluss-sein/dscf5798/' title='Eingangsschild zur &quot;Europäischen Holocaustgedenkstätte&quot;'><img width="150" height="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5798-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Eingangsschild zur &quot;Europäischen Holocaustgedenkstätte&quot;" title="Eingangsschild zur &quot;Europäischen Holocaustgedenkstätte&quot;" /></a>
<a href='http://nerdicism.com/2010/10/landsberg-am-lech-oder-es-muss-ja-auch-mal-schluss-sein/dscf5799/' title='Zugangsbereich zur Gedenkstätte &quot;Weg des Leidens und der Hoffnung&quot;'><img width="150" height="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5799-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Zugangsbereich zur Gedenkstätte &quot;Weg des Leidens und der Hoffnung&quot;" title="Zugangsbereich zur Gedenkstätte &quot;Weg des Leidens und der Hoffnung&quot;" /></a>
<a href='http://nerdicism.com/2010/10/landsberg-am-lech-oder-es-muss-ja-auch-mal-schluss-sein/dscf5814/' title='Verwildertes Fundament eines Gebäudes auf dem städtischen Besitz des KZ Außenlagers Kaufering VII.'><img width="150" height="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5814-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Verwildertes Fundament eines Gebäudes auf dem städtischen Besitz des KZ Außenlagers Kaufering VII." title="Verwildertes Fundament eines Gebäudes auf dem städtischen Besitz des KZ Außenlagers Kaufering VII." /></a>
<a href='http://nerdicism.com/2010/10/landsberg-am-lech-oder-es-muss-ja-auch-mal-schluss-sein/dscf5813/' title='Verwildertes Fundament eines Gebäudes auf dem städtischen Besitz des KZ Außenlagers Kaufering VII.'><img width="150" height="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5813-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Verwildertes Fundament eines Gebäudes auf dem städtischen Besitz des KZ Außenlagers Kaufering VII." title="Verwildertes Fundament eines Gebäudes auf dem städtischen Besitz des KZ Außenlagers Kaufering VII." /></a>
<a href='http://nerdicism.com/2010/10/landsberg-am-lech-oder-es-muss-ja-auch-mal-schluss-sein/dscf5812/' title='Blick in den verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII'><img width="150" height="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5812-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blick in den verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII" title="Blick in den verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII" /></a>
<a href='http://nerdicism.com/2010/10/landsberg-am-lech-oder-es-muss-ja-auch-mal-schluss-sein/dscf5803/' title='Blick in den verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII'><img width="150" height="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5803-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blick in den verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII" title="Blick in den verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII" /></a>
<a href='http://nerdicism.com/2010/10/landsberg-am-lech-oder-es-muss-ja-auch-mal-schluss-sein/dscf5801/' title='Blick in den verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII'><img width="150" height="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5801-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blick in den verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII" title="Blick in den verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII" /></a>
<a href='http://nerdicism.com/2010/10/landsberg-am-lech-oder-es-muss-ja-auch-mal-schluss-sein/dscf5802/' title='Blick in den verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII'><img width="150" height="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5802-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blick in den verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII" title="Blick in den verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII" /></a>
<a href='http://nerdicism.com/2010/10/landsberg-am-lech-oder-es-muss-ja-auch-mal-schluss-sein/dscf5800/' title='Blick in den verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII'><img width="150" height="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5800-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blick in den verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII" title="Blick in den verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII" /></a>
<a href='http://nerdicism.com/2010/10/landsberg-am-lech-oder-es-muss-ja-auch-mal-schluss-sein/dscf5815/' title='Schuppen des Straßenbauamtes auf dem verwilderten Gelände des KZ Außenlagers Kaufering VII'><img width="150" height="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5815-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Schuppen des Straßenbauamtes auf dem verwilderten Gelände des KZ Außenlagers Kaufering VII" title="Schuppen des Straßenbauamtes auf dem verwilderten Gelände des KZ Außenlagers Kaufering VII" /></a>
<a href='http://nerdicism.com/2010/10/landsberg-am-lech-oder-es-muss-ja-auch-mal-schluss-sein/dscf5805/' title='&quot;Unterkellerte&quot; Fundamente im verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII'><img width="150" height="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5805-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="&quot;Unterkellerte&quot; Fundamente im verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII" title="&quot;Unterkellerte&quot; Fundamente im verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII" /></a>
<a href='http://nerdicism.com/2010/10/landsberg-am-lech-oder-es-muss-ja-auch-mal-schluss-sein/dscf5804/' title='&quot;Unterkellerte&quot; Fundamente im verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII'><img width="150" height="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5804-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="&quot;Unterkellerte&quot; Fundamente im verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII" title="&quot;Unterkellerte&quot; Fundamente im verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII" /></a>
<a href='http://nerdicism.com/2010/10/landsberg-am-lech-oder-es-muss-ja-auch-mal-schluss-sein/dscf5811/' title='&quot;Unterkellerte&quot; Fundamente im verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII'><img width="150" height="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5811-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="&quot;Unterkellerte&quot; Fundamente im verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII" title="&quot;Unterkellerte&quot; Fundamente im verwilderten Teil des KZ Außenlagers Kaufering VII" /></a>
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<a href='http://nerdicism.com/2010/10/landsberg-am-lech-oder-es-muss-ja-auch-mal-schluss-sein/dscf5817/' title='Blick von der &quot;Europäischen Holocaustgedenkstätte&quot; auf die nahegelegene Straße'><img width="150" height="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5817-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blick von der &quot;Europäischen Holocaustgedenkstätte&quot; auf die nahegelegene Straße" title="Blick von der &quot;Europäischen Holocaustgedenkstätte&quot; auf die nahegelegene Straße" /></a>
<a href='http://nerdicism.com/2010/10/landsberg-am-lech-oder-es-muss-ja-auch-mal-schluss-sein/dscf5819/' title='Blick von der Straße auf die &quot;Europäische Holocaustgedenkstätte&quot;'><img width="150" height="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/10/DSCF5819-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blick von der Straße auf die &quot;Europäische Holocaustgedenkstätte&quot;" title="Blick von der Straße auf die &quot;Europäische Holocaustgedenkstätte&quot;" /></a>

<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 792px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Holocaustgedenkst%C3%A4tte_in_Landsberg</div>
<div class="shr-publisher-1586"></div>]]></content:encoded>
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		<title>PirateCamp Oberbayern war ein Riesenerfolg</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 17:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ninan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://nerdicism.com/2010/10/piratecamp-oberbayern-war-ein-riesenerfolg/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/8/84/Bezirksverband_Oberbayern_PirateCamp_Feedback.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Flipchart Feedback PirateCamp" /></a>Am 17.10.2010 veranstaltete die Piratenpartei Oberbayern im Münchner EineWeltHaus das erste PirateCamp in Oberbayern. Aus dem ganzen Bezirk und darüber hinaus kamen knapp 20 PiratInnen und SympathisantInnen zusammen um nach dem Vorbild eines BarCamps Themen zu wälzen, die unter den Nägeln brennen. Ein BarCamp wird auch als Unkonferenz bezeichnet, die Trennung zwischen ReferentInnen und TeilnehmerInnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 17.10.2010 veranstaltete die Piratenpartei Oberbayern im Münchner EineWeltHaus das erste PirateCamp in Oberbayern. Aus dem ganzen Bezirk und darüber hinaus kamen knapp 20 PiratInnen und SympathisantInnen zusammen um nach dem Vorbild eines BarCamps Themen zu wälzen, die unter den Nägeln brennen.</p>
<p><span id="more-1575"></span>Ein BarCamp wird auch als Unkonferenz bezeichnet, die Trennung zwischen ReferentInnen und TeilnehmerInnen ist quasi aufgehoben. Sessions bei einem BarCamp haben also eine deutlich stärkere Interaktionsquote als klassische Konferenzen oder Klausurtagungen.</p>
<p>Die Themen waren zum Teil von einzelnen Teilnehmern vorbereitet, allerdings geschah die Ausgestaltung generell sehr spontan. Dabei rutschten die Session aber nicht ins Chaos ab sondern es herrschte durchgängig eine konstruktive Atmosphäre. Vielleicht hat hierzu auch beigetragen, dass es keinerlei Druck gab Ergebnisse zu erzeugen sondern das Thema im Mittelpunkt stand.</p>
<p>Obwohl 2 Räume zur Verfügung standen wurden die Sessions weitestgehend nacheinander abgehalten, da die Themen von den TeilnehmerInnen als zu wichtig oder interessant angesehen wurden um sie den anderen zu überlassen. :)</p>
<p>Los ging es mit einer Session zum Thema &#8220;<a title="Flipcharts und Mitschrift zur Session &quot;Motivation&quot;" href="http://wiki.piratenpartei.de/Bezirksverband_Oberbayern/PirateCamp/Motivation">Motivation</a>&#8220;. Die Anwesenden durften sich mal so richtig auskotzen, was sie denn an der Arbeit in der Piratenpartei momentan nervt. Es entstand eine umfangreiche Liste an Kritikpunkten, die sich dann aber auf die Hauptpunkte &#8220;Kommunikation&#8221;, &#8220;Unterschiedliche Themen, Werte und Visionen&#8221; und &#8220;Mangelnde Struktur und Strategie&#8221; zusammenfassen ließen. Natürlich wären wir keine PiratInnen, würden wir nicht auch etwas Positives finden. Hervorzuheben sind der starke Mitmachcharakter und die tollen sozialen Kontakte die sich durch die gemeinsamen Ziele ergeben haben. Und natürlich haben wir unsere Ziele nicht vergessen und verfolgen diese mit großem Idealismus.</p>
<p>Von mir eingebracht wurde das Thema &#8220;<a title="Flipcharts und Mitschrift zur Session &quot;Fundraising&quot;" href="http://wiki.piratenpartei.de/Bezirksverband_Oberbayern/PirateCamp/Fundraising">Fundraising</a>&#8220;. Mich hat interessiert, wie meine MitpiratInnen es generell mit Spenden halten und ob sie einen Überblick über die aktuellen &#8220;Anlagemöglichkeiten&#8221; haben. Dabei haben sich in meinen Augen sehr interessante Punkte ergeben.</p>
<p>Am Anfang stand eine grobe Analyse unserer Einnahme- und Ausgabensituation. In (Ober)bayern finanziert sich die Partei demnach vorwiegend aus Mitgliedsbeiträgen und zweckgebundenen Spenden. Die Parteienfinanzierung spielt erst 2013 eine Rolle, da dann Landtagswahlen in Bayern anstehen. Weitere Einnahmemöglichkeiten wie das Anbieten von Seminaren wurde kurz beleuchtet.</p>
<p>Die Anwesenden waren sich einig, dass sie lieber für ein konkretes Projekt spenden als für die Partei im Allgemeinen. Die Höhe des Mitgliedsbeitrags wurde von der Mehrheit der Anwesenden als zu niedrig empfunden, allerdings sollte statt einer Erhöhung eine aktive Forderung nach 1% Zusatzbeitrag erhoben werden.</p>
<p>Generell kristallisierte sich heraus, dass die Beteiligungsmöglichkeiten sehr stark im Wiki verstreut sind oder gar nicht existieren. Auch fehlt eine langfristige strategische Planung zu Aktionen, so dass auch eine entsprechende Kampagnenplanung inkl. zugehörigem Spendensammeln dringend notwendig ist.</p>
<p>Auf die Frage, ob wir eine zentrale Fundraising-Plattform brauchen kam der Einwand, dass es dort nicht nur um Geld sondern um Ressourcen aller Art (Inkl. MitarbeiterInnen) gehen sollte. Statt eine Neuentwicklung durchzuführen sollten bestehenden Lösungen untersucht und zusammengeführt werden. Moderne Zahlkonzepte wie Micropayment sollten umgesetzt werden.</p>
<p>Ich persönlich denke, dass diese Session ein guter Anfang für ein Projekt war, die Spendensammelaktionen der Piratenpartei nicht nur buchhalterisch zu professionalisieren. Wir haben aber auch festgestellt, dass Spenden und MitarbeiterInnen nur ein Teil sind und dass eine ganzheitliche Kampagnenstrategie fehlt.</p>
<p>Nach der Mittagspause fanden zwei Sessions zu den Themen &#8220;<a title="Flipcharts und Mitschrift zur Session &quot;Urheberrecht&quot;" href="http://wiki.piratenpartei.de/Bezirksverband_Oberbayern/PirateCamp/Urheberrecht">Urheberrecht</a>&#8221; und &#8220;<a title="Flipcharts und Mitschrift zur Session &quot;Olympia 2018&quot;" href="http://wiki.piratenpartei.de/Bezirksverband_Oberbayern/PirateCamp/Olympia_2010">Olympia 2018</a>&#8221; statt. Ich selbst hatte den Vorschlag für Olympia 2018 gebracht und nahm folglich an dieser Session Teil.</p>
<p>Mein Ansatz war, dass die Piraten, wollen sie in München Kommunalpolitik machen, zu akuten Themen Stellung beziehen müssen. Aktuell befindet sich München in der Liste der Kandidaten für die Olympischen Winterspiele 2018. In der Stadt regt sich seitens verschiedener Gruppen Widerstand, oft geht es dabei um regional begrenzte Punkte, aber auch um Steuermittelverschwendung und Korruption. Da wir als Piratenpartei (noch) keine Position zu sportlichen Großveranstaltungen im Allgemeinen und zu Olympia im Besonderen haben, habe ich mir vorgenommen ein Positionspapier zu erstellen, welches die Forderungen der Piratenpartei nach Transparenz hinsichtlich aller Vergabeverfahren und Wahrung der Verhältnismäßigkeit bei den Baumaßnahmen (z.B. Nutzung bestehender Infrastruktur statt Neubau) aufstellt. Persönlich glaube ich, dass zum jetzigen Zeitpunkt eine Ablehnung der Bewerbung nur auf Basis von relativ abstrakten Ängsten möglich ist. Es ist aber durchaus möglich die Bewerbungsphase kritisch zu beäugen und bei Unregelmäßigkeiten Alarm zu schlagen.</p>
<p>Um den BürgerInnen die Möglichkeit zu geben, sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen, soll ein &#8220;Watchblog&#8221; erstellt werden, welches alle öffentlich verfügbaren Informationen aggregiert und nicht verfügare Informationen benennt und den Zustand anprangert. Das Positionspapier soll der Gründungsversammlung des Kreisverband München am 31.10.2010 zur Abstimmung gegeben werden.</p>
<p>Beim nächsten Thema saßen wieder alle an einem Tisch. Es ging um &#8220;<a title="Flipcharts und Mitschrift zur Session &quot;Kampagnenplanung&quot;" href="http://wiki.piratenpartei.de/Bezirksverband_Oberbayern/PirateCamp/Guerilla_Marketing">Kampagnenplanung</a>&#8221; und somit knüpfte die Session quasi an die Fundsraising-Session vom Vormittag an. Als Fallstudie betrachteten wir das Engagement gegen die Netzsperrenpläne auf EU-Ebene (Censilia). <span style="text-decoration: line-through;">Die Projektgruppe, welche bei der deutschen Piratenpartei damit betraut ist, wurde erstmalig als Gruppe gegründet (Vorher wurde meist nur eine KoodinatorIn benannt). Es gibt also eine Koordinatorin und mehre Leute die quasi ein Backoffice darstellen. </span><strong>Update:</strong> Missverständnis meinerseits, die Koordinatorin für Censilia hat erstmalig konkret Ziele und Rahmen benannt bekommen. Inzwischen hat sie ein Projektteam um sich gescharrt, welches sie tatkräftig unterstützt. Danke für den <a href="https://twitter.com/fasel/status/27760582031">Hinweis</a>.</p>
<p>Auffällig ist, dass bei vielen Kampagnen eine langfristige Strategie fehlt. Es ist auch so, dass die PiratenInnen bei Ad-hoc-Aktionen, z.B. Mahnwachen gegen Polizeigewalt bei S21, extrem schnell reagieren. Daran, dass Themen langfristig bearbeitet werden (Bretter bohren) muss aber definitiv noch gearbeitet werden.</p>
<p>Es sollten Kampagnen-Vorlagen (Prozesspläne, Webseiten, Padgruppen, etc.) erstellt werden, so dass nicht bei jedem Thema das Rad neu erfunden wird und außerdem ein Wiedererkennungseffekt besteht. Hier sollte meiner Meinung nach auf jeden Fall angeknüpft werden und eine entsprechende Projektgruppe ins Leben gerufen werden.</p>
<p>Die letzten beiden Sessions fanden wieder parallel statt. Neben &#8220;<a title="Flipcharts und Mitschrift zur Session &quot;Neumitglieder&quot;" href="http://wiki.piratenpartei.de/Bezirksverband_Oberbayern/PirateCamp/Neumitglieder">Neumitgliederbetreung</a>&#8221; stand &#8220;<a title="Flipcharts und Mitschrift zur Session &quot;Kommunalpolitik&quot;" href="http://wiki.piratenpartei.de/Bezirksverband_Oberbayern/PirateCamp/Kommunalpolitik">Kommunalpolitik</a>&#8221; auf dem Plan, zu der ich ging.</p>
<p>Es wurde von einem kürzlich besuchten Kommunalpolitikseminar der Friedrich-Ebert-Stiftung berichtet und die Notwendigkeit für die Piratenpartei diskutiert, Kommunalpolitik zu machen. Wesentliche Erkenntnis war, dass die Vernetzung zu bestimmten Themen parteiintern sehr gut funktioniert, allerdings die regionale Vernetzung krankt. Es wurde in diesem Zusammenhang auch die Verbandgründungswut besprochen, die gerade im Ländlichen durch die Einführung von &#8220;Light-Verbänden&#8221;, eine in der Session aufgekommenen Idee, umgangen werden könnte. Bei diesen Verbänden würden ein oder mehrere Personen durch Mitglieder und/oder dem übergeordneten Vorstand legitimiert und nach Unterschrift einer Datenschutzerklärung würde Ihnen Zugriff auf die Mitgliedsdaten gewährt. Diese Idee kam bei einem Betroffenen sehr gut an, anwesende Vorstände wiesen aber auf mögliche Probleme hinsichtlich Datenschutz hin. Die Idee sollte m.E. geprüft werden.</p>
<p>Die Piratenpartei startete als bundesweite Bewegung. Dadurch sind ihre Mitglieder meist auch nicht so stark regional verankert. Während man sich in anderen Parteien von unten nach oben (Kommune nach Bund) hocharbeitet, arbeiten wir uns langsam vom Bund zu den Kommunen runter. Es ist sehr wichtig, dass auch die kleinteilige Arbeit wahrgenommen wird. Insbesondere mit Themen wie Transparenz, Informationsfreiheit und Korruptionsbekämpfung können wir gerade vor Ort sicher punkten.</p>
<p>Zum Abschluss gab es noch eine kurze Feedback-Runde. Die Verstaltung kam gut an, es wurde aber etwas die thematische Ungebundenheit und mangelnde Vorbereitung (mehr Vorträge) bemängelt. Auch die Anbindung ans Internet war suboptimal.</p>
<p><a href="http://wiki.piratenpartei.de/Bezirksverband_Oberbayern/PirateCamp"><img class="alignright" title="Flipchart Feedback PirateCamp" src="http://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/8/84/Bezirksverband_Oberbayern_PirateCamp_Feedback.jpg" alt="" width="691" height="922" /></a></p>
<p>Grundsätzlich wollten alle Anwesenden, dass das PirateCamp in Oberbayern wieder stattfindet. Der Bezirksvorstand denkt an einen dreimonatigen Turnus. Ich freue mich schon.</p>
<div class="shr-publisher-1575"></div>]]></content:encoded>
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		<title>#bcmuc10 &#8211; Schön war&#8217;s</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 17:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ninan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Wochenende war ich Teil von etwas Großem, ich habe das BarCamp Munich besucht. :) Es war mein erstes BarCamp und dementsprechend gespannt war ich, was mich dort wohl erwartet. Die anfängliche Nervosität (OK, ich will nicht übertreiben) verflog bereits am Freitag Abend recht schnell, als ich bei der Warm-up-Party mitbekam, dass verdammt viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Wochenende war ich Teil von etwas Großem, ich habe das BarCamp Munich besucht. :) Es war mein erstes BarCamp und dementsprechend gespannt war ich, was mich dort wohl erwartet.</p>
<p><span id="more-1564"></span>Die anfängliche Nervosität (OK, ich will nicht übertreiben) verflog bereits am Freitag Abend recht schnell, als ich bei der Warm-up-Party mitbekam, dass verdammt viele n00bs dabei waren. Nachdem das klar war, ging&#8217;s entspannt in &#8220;The Social Network&#8221;. Die Karten gab&#8217;s für lau, aber der Film war so gut dass ich ihn mir sogar für Geld angeschaut hätte. Ziemlich pathetischer Kram, aber irgendwie lustig. Mein O-Ton-Fetischismus wurde zwar leider nicht befriedigt, aber die Übersetzung brachte noch ein paar Lacher in den Film. :) Hinterher ging es noch in einen Club, die ersten Kontakte wurden vertieft.</p>
<p>Der nächste Morgen begann mit einem gesponserten Frühstück, wobei der Gaul gute Zähne hatte. Überhaupt haben sich die Sponsoren elegant zurück gehalten, gerade deswegen erinnere ich mich an sie. :)</p>
<p>Los ging es mit einer Session über den <a href="http://www.twitter.com/mogdy">Munich Government Day</a>. Markus Dapp von der Stadt München stellte uns ein völlig überraschendes Konzept zur Beteiligung der Netizens an der Kommunalpolitik vor. Es ging im Grunde um nichts Geringeres als data.gov für die Stadt München, natürlich in entsprechender Dimensionen. Das Projekt startet am <span style="text-decoration: line-through;">1.11.2010</span> 1.12.2010 mit einer Webseite, ich werde dann darüber bloggen.</p>
<p>Bei &#8220;Future Mobile &#8211; Das Internet schafft sich ab&#8221; ging es um die Frage, ob große Communities wie Facebook für Otto-Normal-Verbraucherin nicht das Internet bzw. Web obsolet machen und welche Implikationen dies z.B. für Themen wie Netzneutralität hat. Dabei lag der Fokus auf dem gerüchteweise erscheinenden Facebook-Phone. Allerdings driftete die Diskussion schnell Richtung Datenschutz ab und am Ende haben wir festgestellt, dass Facebook in beide Richtungen (B2C) einigermaßen transparent ist, Firmen wie <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bericht-Easycash-verkauft-Bewegungsprofile-von-EC-Kartenkunden-1107760.html">EasyCash</a> oder der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Informationsfreiheitsgesetz#Ausnahmen">Staat</a> aber auf einseitige Informationsvorhaltung setzen. Sehr gefreut hat mich, dass ich mit Informationen zum <a href="http://www.optoutday.de/">kommunalen Adresshandel</a> einige Leute wachrütteln konnte.</p>
<p>Nach dem Mittag setzte ich mich in den Getting-Things-Done-Vortrag von <a href="http://twitter.com/oliverg">Oliver Gassner</a>. Oliver begann mit den Basics, konzentrierte sich dabei aber auf den praktischen Teil. Das Buch von David Allen ist ja zeitweise etwas &#8220;spirituell&#8221; geschrieben, es ist dort deutlich mehr von Visionen und Sinn die Rede als im Vortrag. Leider war die Zeit so knapp, dass Diskussionen und Fragen zu diesem interessanten Thema gar nicht mehr möglich waren. Insbesondere einigen Alt-GTDlern einschließlich mir hätte ein Erfahrungsaustausch (sicher) gefallen.</p>
<p>Weiter ging es mit <a href="http://www.twitter.com/schmutte">Manuel Schmuttes</a> Session über die Probleme von Fotos und den Creative Commons Lizenzen. Manuel erklärte erst die verschiedenen Typen von CC-Lizenzen und ging dann auf Probleme ein, die sich damit ergeben haben. An einigen Stellen handelte es sich zwar eher um Probleme mit Bildern an sich, aber es war sehr interessant mal die Meinung eines Fotografen zu Bildern im Netz zu hören. Die zwei größten Probleme im Zusammenhang mit CC-Lizenzen sind meiner Meinung nach das Verwechseln vieler Leute von CC mit PD, also dem Ignorieren der Pflichten, die sich aus CC ergeben. Ein anderer wichtiger Punkt ist wohl das &#8220;Relizenzieren&#8221; urheberrechtlich geschützten Materials unter der CC. Werden solche Bilder dann verwendet, so macht sich der Nutzer strafbar. Das Gesetz wird also analog zu Hehlerware angewendet. Witzig war, wie bei eigentlich immer bei juristischen Themen und Laien, die verzweifelte Suche einiger Anwesender nach Grauzonen.</p>
<p>Nach so viel Input brauchte ich erstmal eine Pause und machte mit <a href="http://twitter.com/heyfrau">Heyfrau</a> eine Teeparty. Dabei kam uns die Idee, dass wir doch spontan eine Achtsamkeitssitzung machen könnten, gesagt, getan, der nächste Slot gehörte Kabat-Zinn. :)</p>
<p>Der Rest des Tages war dann Party in der <a href="http://twitter.com/niederlassung">Niederlassung</a>, auch dies für mich eine Premiere, aber der Laden gefällt mir. Nur die Büchertapete hat mich etwas traurig gemacht, das hatte was von Sushi im geschlossenen Laden.</p>
<p>Der Sonntag begann dann eigentlich viel zu früh, aber es war auch Binary Day und als Nerd musste ich natürlich mein Handtuch spazieren führen. Ich war total erstaunt, wie viele Leute mit Handtüchern aufgetaucht waren, ein Teilnehmer trug sogar einen dentschen Bademantel. So wünsche ich mir das. Heyfrau und ich hatte uns mehr oder weniger gut auf eine Session zum Thema Gewaltfreie Kommunikation vorbereitet, dazu später mehr.</p>
<p>Die erste Session des Tages war &#8220;5 x Startup aus der Finanzwelt&#8221;. Einer der Gründer des crowdgesourcten Investmentfonds <a href="http://twitter.com/investtor">INVESTTOR</a> erläuterte kurz was Banking 2.0, sustainable banking, ist und warum es die Zukunft ist. :) Anschließend slidete er durch 5 Startups, die irgendwas mit Geldanlage zu tun hatten. Ich fand es sehr interessant Sachen wie <a href="http://www.hsx.com/">Hollywood Stock Exchange</a> kennen zu lernen. Am Ende stellte er noch seine eigene Firma vor. Das Konzept von INVESTTOR ist, dass die Anleger demokratisch bestimmen, welche Papiere der Fonds zeichnet. Besonders interessant fand ich, dass jeder Anleger unabhängig vom Anteil nur 1 Stimme hat (O-Ton: Warum soll jemand mit mehr Geld mehr wissen). Auf jeden Fall beobachtenswert.</p>
<p>Im Anschluss plauderte <a href="http://www.twitter.com/marmarlade">Marie </a>etwas über Couponing. Neben den Konzepten dahinter nahm die Fragen nach Datenschutz einen großen Raum ein. Quintessenz: Wer Couponing gewinnbringend als Kunde verwendet, &#8220;schadet&#8221; dem Unternehmen, wer es nur nebenbei macht &#8220;schadet&#8221; eher sich selbst. Für die Unternehmen kann es ein Instrument zur Kundenbindung oder sogar zum Überleben sein.</p>
<p>Dann kam der große Moment. Heyfrau und ich erzählten den TeilnehmerInnen was wir beide über Gewaltfreie Kommunikation. Im Grunde geht es dabei darum die eigenen Bedürftnisse zu erkennen, für die dadurch entstandenen Gefühle Verantwortung zu übernehmen und klar und nicht wertend diese Bedürftnisse in Form von Bitten weiterzugeben. Ich werde bei Gelegenheit mal einen eigenen Post über das Thema machen, weil es den Rahmen sprengt. Ich verweise bis dahin auf den guten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltfreie_Kommunikation">Wikipedia-Artikel zu Gewaltfreier Kommunikation</a>.</p>
<p>Zum Ausklang gab es dann noch eine kurze Achtsamkeitssession, die wieder sehr gut ankam. Das Thema scheint den Leuten wirklich zu gefallen.</p>
<p>Tja, dann war das BarCamp leider auch schon wieder aus. Es hat mir total viel Spaß gemacht und ich konnte mal wieder richtig networken. Auch wenn ich meine Piraten sehr gern mag, war es doch mal wieder toll außerhalb der Bewegung neue Kontakte zu finden. Beim nächsten BarCamp bin ich auf jeden Fall wieder dabei, für dieses hier danke ich den TeilnehmerInnen, OrganisatorInnen und Sponsoren.</p>
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		<title>Shell hint: Measure bandwidth with netcat (nc) and pipe view (pv)</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 13:26:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ninan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Science & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[bash]]></category>
		<category><![CDATA[linux]]></category>
		<category><![CDATA[network]]></category>
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		<description><![CDATA[When my SCP throughput took a nose dive today, I tried to figure out a way to measure the raw bandwidth. Since I am a very lazy person I didn´t want to convert numbers all the time. netcat is the natural choice to send/receive raw data to a network. But netcat outputs just a byte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>When my SCP throughput took a nose dive today, I tried to figure out a way to measure the raw bandwidth. Since I am a very lazy person I didn´t want to convert numbers all the time.</p>
<p><span id="more-1511"></span></p>
<p>netcat is the natural choice to send/receive raw data to a network. But netcat outputs just a byte count at EOD. Pipe View came to help. This handy tool can be put into any shell pipe and visualizes the amount of data going through the pipe. Practice:</p>
<p>On the &#8220;server&#8221; type into your shell (Please note that 1337 is the port number. You can use another port. If you do so, do it on both sides. :) ):</p>
<pre>$ nc -l 1337 | pv
</pre>
<p>On the &#8220;client&#8221; run:</p>
<pre>$ cat /dev/zero | nc ip.of.ser.ver 1337
</pre>
<p>This will give you the following output on the server:</p>
<pre>5,27GB 0:03:22 [  24MB/s] [&lt;=&gt;
</pre>
<p>If you found this hint useful please leave me a comment.</p>
<p>Further information:</p>
<ul>
<li>Netcat: <a href="http://netcat.sourceforge.net/">http://netcat.sourceforge.net/</a></li>
<li>Pipe View: <a href="http://www.ivarch.com/programs/pv.shtml">http://www.ivarch.com/programs/pv.shtml</a></li>
</ul>
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		<title>The importance of being virtuous</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 13:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nerdicist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stuff]]></category>
		<category><![CDATA[Irving Kristol]]></category>
		<category><![CDATA[Margaret Thatcher]]></category>
		<category><![CDATA[neoconservatism]]></category>
		<category><![CDATA[values]]></category>
		<category><![CDATA[victorianism]]></category>
		<category><![CDATA[virtues]]></category>

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		<description><![CDATA[The world is a really bad place. No, seriously! Alas, there is a solution to our most pressing social problems: Let&#8217;s all become Victorians. This is, crudely oversimplified of course, the advice Gertude Himmelfarb offers in her book The De-Moralization of Society &#8211; From Victorian Virtues to Modern Values. As the title suggests, it aspires [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>The world is a really bad place. No, seriously! Alas, there is a solution to our most pressing social problems: Let&#8217;s all become Victorians. This is, crudely oversimplified of course, the advice <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gertrude_Himmelfarb">Gertude Himmelfarb</a> offers in her book <em>The De-Moralization of Society &#8211; From Victorian Virtues to Modern Values.</em> As the title suggests, it aspires to be much more than just another account of Victorian England. Himmelfarb, who, besides being an eminent historian, is the wife of prominent neoconservative Irving Kristol, tackles current social issues as well which, according to her view, haven&#8217;t really changed that much since the late 19th century.</p>
<p>When Himmelfarb looks at the current state of the Western world, she sees decay everywhere. She lists crime rates along with data on poverty, illiteracy and illegitimacy as evidence of her cultural criticism which isn&#8217;t entirely void of the Spenglerian undertones commonly found in conservative writing. It is neither very original nor in any way disputable to point out that the rapid and ongoing liberalization since at least the mid-20th century has had some negative side effects. The strenght of this book therefore clearly does not lie in its diagnosis of current social challenges &#8211; Himmelfarb&#8217;s findings on these matters could be summarized with this post&#8217;s first sentence. It actually doesn&#8217;t get much subtler than that.</p>
<p>Nevertheless, the book provides a vivid account of the ambivalent society Victorian England actually was as opposed to the stereotypical view of this particular era. Victorians, according to common conception, were stiff moralists to the point of self-righteousness bound by many social restrictions and living in an era marked by crass inequalities between classes and sexes. Himmelfarb challenges such notions by poiting out that, while Victorian society certainly would not satisfy our current high standards concerning liberty and equality, it was never as monolithic as prejudice suggests. Social reform efforts directed at the betterment of the lower classes abounded, culture, science as well as philosophy flourished and women&#8217;s rights became one of the most prominent social issues among the educated. Furthermore, many of the eminent cultural figures of Victorian England did not fit the bill of Victorian virtues at all. Himmelfarb&#8217;s biographical notes on people like H. G. Wells, George Eliot, Oscar Wilde or Beatrice Potter, none of whose private lives could live up to the strict Victorian ideal, serve as vivid illustration of the diversity of this era and are woven organically into the overarching social, cultural and economic history.</p>
<p>Still, it&#8217;s the average Victorian with his ideals of self-reliance, hard work and responsibility in all matters public and private Himmelfarb points to as a model for modernity. Approvingly she discusses the idealization of the &#8220;bourgeois&#8221; family as a key tenet of Victorianism, which she sees a the main factor for successful reduction of out of wedlock childbirth. The emphasis Himmelfarb puts on illegitimacy, which she refers to as a social pathology, might strike more liberal readers as a bit off, especially since she almost casually associates single parenthood with alcohol and drug abuse.</p>
<p>Himmelfarb, herself being an influential figure within the neoconservative movement, makes no effort to hide her political affiliation which is more than obvious in all her value judgement: In favor of democracy and liberty, firmly believing in the universal applicability of values, the latter being an aspect of Victorianism Himmelfarb seems to cherish above all else, and not calling for moral fanaticism while strongly suggesting that higher moral standards are what society desperately needs. Since she keeps her political views largely to herself until the epilogue it is entirely possible to ignore her political agenda and just read the book as a knowledgeable, well-written introduction into Victorianism.</p>
<p><strong>Further Reading:</strong></p>
<ul>
<li>Charles Booth Online Archive. <a href="http://booth.lse.ac.uk/">http://booth.lse.ac.uk/</a></li>
<li>Henry Mayhew. <em>London Labour and the London Poor.</em></li>
<li>Kellow Chesney. <em>Victorian Underworld.</em></li>
</ul>
<div class="shr-publisher-1531"></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>A way to attack TrueCrypt on Linux</title>
		<link>http://nerdicism.com/2010/07/a-way-to-attack-truecrypt-on-linux/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 14:41:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ninan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Science & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[fedora]]></category>
		<category><![CDATA[hacking]]></category>
		<category><![CDATA[linux]]></category>
		<category><![CDATA[security]]></category>
		<category><![CDATA[TrueCrypt]]></category>

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		<description><![CDATA[TrueCrypt is a very good tool when one wants to encrypt its entire hard disk. This article describes a minor flaw in the design of TrueCrypt (and probably any other disk encryption tool) that leads to a backdoor on the attacked system. This attack vector is not validated by me yet. I did not try [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>TrueCrypt is a very good tool when one wants to encrypt its entire hard disk. This article describes a minor flaw in the design of TrueCrypt (and probably any other disk encryption tool) that leads to a backdoor on the attacked system.</p>
<p><span id="more-1518"></span>
<p>This attack vector is not validated by me yet. I did not try it out but I am sure it would work. If not, please let me know in the comments.</p>
<p>The entry point to an encrypted system is the unencrypted /boot partition. Parts of the boot loader, the kernel image and often an initial ram disk image (initrd) are stored there. </p>
<p>To install a backdoor in the to be attacked system, initrd is the key. While one also could use the kernel itself, using initrd is much simpler. The initrd image contains a couple of scripts that are ran when the kernel boots up and AFTER the disk was decrypted.</p>
<p>Before the attacker can start, she needs physical access to the system or storage. That can either be done by removing e.g. the hard disk from the system and mount it with other hardware or, if possible, to boot the system with some live system.</p>
<p>Now the attacker must mount the partition and copy over initrd file. In Fedora Linux the image is an gzipped cpio archive. This might be different in other distributions.</p>
<p>The final steps are to modify some boot script to add an password to the LUKS system. Now if the attacked user boots up the system he will add an password known to the attacker to the system. Next time the hacker gets access to the computer, she can steal some data. The modified initrd must be put back in place of course.</p>
<p>There are pratically no ways to protect yourself from this since as long one has access to the /boot partition, she controls almost everything in the system. TPM based signatures of the kernel and initrd could be helpful, but I don&#8217;t know much about that stuff.</p>
<p>As stated before I did not try it out yet. I know one thing or two about Linux and so I am pretty sure this would work. Feel free and try it out. Please tell me about your results in the comments.</p>
<div class="shr-publisher-1518"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Club der toten Musiker II &#8211; Jeff Buckley Live</title>
		<link>http://nerdicism.com/2010/02/club-der-toten-musiker-ii-jeff-buckley-live/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 12:12:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nerdicist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Grace]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Buckley]]></category>
		<category><![CDATA[KCRW]]></category>
		<category><![CDATA[Spinner]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Buckley]]></category>

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		<description><![CDATA[(via Spinner) Der Radiosender KCRW hat 1994 einige Songs des damals noch mehr oder weniger unbekannten Jeff Buckley mitgeschnitten und in einer Morgensendung zusammen mit einigen Interviewschnipseln ausgestrahlt, welche nun komplett online verfügbar ist. Normalerweise empfehle ich den Genuss seiner Musik nur in Maßen, da er ziemlich anstrengend sein kann (you&#8217;ll see what I mean), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="424" height="268" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.kcrw.com/music/programs/mb/mb940728jeff_buckley/embed-audio" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="424" height="268" src="http://www.kcrw.com/music/programs/mb/mb940728jeff_buckley/embed-audio" wmode="transparent"></embed></object>(via <a href="http://www.spinner.com/2010/02/22/the-chum-bucket-lil-wayne-gets-eight-root-canals-more/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Spinner+%28Spinner.com%29&amp;utm_content=Google+Reader">Spinner</a>)</p>
<p>Der Radiosender KCRW hat 1994 einige Songs des damals noch mehr oder weniger unbekannten <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jeff_Buckley">Jeff Buckley</a> mitgeschnitten und in einer Morgensendung zusammen mit einigen Interviewschnipseln ausgestrahlt, welche nun komplett online verfügbar ist. Normalerweise empfehle ich den Genuss seiner Musik nur in Maßen, da er ziemlich anstrengend sein kann (you&#8217;ll see what I mean), aber es lohnt sich die Session anzuhören, allein schon weil es von Buckley, der bereits 1997 im Alter von nur 30 Jahren ertrank, nicht gerade viele Aufnahmen gibt. Lediglich ein Studioalbum, das vielbeachtete <em>Grace</em>, konnte er vor seinem Tod vollenden. Jeff hatte von seinem ebenfalls früh verstorbenen Vater <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tim_Buckley">Tim Buckley</a> eine beeindruckende Stimme geerbt und war ein echter Lichtblick in den überaus durchwachsenen Neunzigern. Sehr schade, dass er nicht mehr unter uns weilt.</p>
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		<title>&#8220;Ökologismus&#8221; &#8211; Interview mit Michael Miersch</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 13:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nerdicist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[bio]]></category>
		<category><![CDATA[Cicero]]></category>
		<category><![CDATA[miersch]]></category>
		<category><![CDATA[ökologismus]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungstheorien]]></category>
		<category><![CDATA[weimer]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Cicero-noch-Chefredakteur Wolfram Weimer interviewt Bio-Kritiker Michael Miersch. Hier kann man&#8217;s anschauen. Miersch thematisiert ein Problem, welches mir ebenfalls sehr am Herzen liegt, nämlich die neue grüne Orthodoxie, die in meinen Augen ein Symptom einer zunehmend antiintellektuellen, wissenschaftsfeindlichen Gesellschaft ist. Man verstehe mich an dieser Stelle nicht falsch. Ich achte nach Möglichkeit auf Herkunft und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Cicero-noch-Chefredakteur Wolfram Weimer interviewt Bio-Kritiker Michael Miersch. <a href="http://www.cicero.de/klare_worte/index3.html">Hier</a> kann man&#8217;s anschauen.</p>
<p>Miersch thematisiert ein Problem, welches mir ebenfalls sehr am Herzen liegt, nämlich die neue grüne Orthodoxie, die in meinen Augen ein Symptom einer zunehmend antiintellektuellen, wissenschaftsfeindlichen Gesellschaft ist. Man verstehe mich an dieser Stelle nicht falsch. Ich achte nach Möglichkeit auf Herkunft und ethische Produktion meiner Lebensmittel, nutze den ÖPNV uvm. Auch gehöre ich nicht zu den sogenannten Klimaskeptikern. Beim aktuellen Bio-Zeitgeist geht es jedoch längst nicht mehr um sinnvollen Schutz natürlicher Ressourcen und den Erhalt des Ökosystems.</p>
<p>In einer Fundamentalkritik der modernen, fortschrittsorientierten  Technologiegesellschaft konstruieren sich die Anhänger dieser Ersatzreligion eine kuschelige Gegenwelt mit klaren Feindbildern, die in sich schlüssig sein mag, aber nichts mit der Realität zutun hat. Das Spektrum des Irrationalen, das sich hier versammelt, reicht vom unreflektierten Bio-Konsumenten, der das diffuse Gefühl hat, mit seinen Konsumentscheidungen die Welt zu verändern, über den Elektrosensitiven bis zum Impfgegner, der hinter dem Gesundheitssystem eine großangelegte Verschwörung vermutet. Die Grenzen verlaufen fließend, allen gemein ist, dass sie Gefühl über Verstand und Glauben über Wissenschaft stellen.</p>
<div class="shr-publisher-1320"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Schöner Eskapieren mit Alchemie</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 22:10:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nerdicist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pop]]></category>
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		<category><![CDATA[Dahlquist]]></category>
		<category><![CDATA[Eskapismus]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<category><![CDATA[Steampunk]]></category>
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		<description><![CDATA[Eskapismus ist eine in meinen Augen äußerst wertvolle Funktion von Literatur, und eine dringend notwendige zudem. Egal was Roy Black so knödelte, so schön ist es nun auch wieder nicht, auf der Welt zu sein. Manch einer versenkt sich gerne in einen Krimi, ein Kinderbuch (mach ich auch gerne) oder, God forbid, einen dieser gräusligen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eskapismus ist eine in meinen Augen äußerst wertvolle Funktion von Literatur, und eine dringend notwendige zudem. Egal was Roy Black so knödelte, so schön ist es nun auch wieder nicht, auf der Welt zu sein. Manch einer versenkt sich gerne in einen Krimi, ein Kinderbuch (mach ich auch gerne) oder, God forbid, einen dieser gräusligen Vampirromane. Mir hat es in diesem Zusammenhang besonders die <a href="http://www.old.uni-bayreuth.de/departments/ddchemie/umat/alchemie/alchemie.htm">Alchemie</a> als Motiv von Fantasyromanen im weitestens Sinn angetan und ich möchte die Gelegenheit nutzen, drei Romane vorzustellen, die mir in diesem Zusammenhang besonders gefallen.</p>
<p>1. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/W._Somerset_Maugham">W. Somerset Maugham</a> &#8211; The Magician</p>
<p>Bereits 1908 erschienen, ist es das älteste Buch, das ich hier vorstellen möchte. Aufgrund seines Alters ist es leicht online zu finden, z.B. <a href="http://www.online-literature.com/maugham/the-magician/">hier</a> oder <a href="http://www.gutenberg.org/etext/14257">hier</a>.</p>
<p>Margret hält sich mit ihrem soliden, eher leidenschaftslosen Verlobten Arthur, einem Arzt, während des Sommers in Paris auf. Dass sie ihren Verlobten eher aus Vernuft denn aus Liebe heiraten will, ist recht offensichtlich. Dann lernt sie den faszinierenden Oliver Haddo kennen, der sie gleichermaßen anzieht und abstößt (er wird u.a. als ziemlich häßlich beschrieben).Haddo gelingt es, Margret für sich zu gewinnen und in seine, nun ja, kranken Experimente einzubinden. Überraschenderweise wächst der blasse Arthur über sich hinaus und kämpft für seine Margret. Wird es ihm gelingen, sie zu retten? Wird hier nicht verraten, lest gefälligst selbst.</p>
<p>The Magician ist ein Roman aus dem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Edwardian_era">Edwardianischen Zeitalter</a> über das Edwardianische Zeitalter. Die Faszination mit dem Übernatürlichen und der Psyche ist typisch für diese Ära. Letztlich geht es hier auch weniger um eine Darstellung alchemistischer Praktiken als um eine psychologische Erforschung menschlicher Leidenschaften.</p>
<p>2. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antal_Szerb">Antal Szerb</a> &#8211; Die Pendragon-Legende</p>
<p>Die Besonderheit dieses Alchemieromans ist die entzückende Darstellung der intellektuellen Neugier eines jungen Forschers. Janos Batky, ein in England lebender Ungar, ist ein typischer Bücherwurm, der mit seinem Forscherdrang nur allzu leicht verführbar ist (womit wir wieder beim Motiv der Leidenschaft wären). Ein mysteriöser walisischer Adliger lädt ihn auf sein Schloss ein, um seine düstere Familiengeschichte zu erforschen und tritt damit eine ganze Reihe noch viel mysteriöserer Ereignisse los. Dies ist einer dieser Romane, in denen es immerzu Nacht zu sein scheint.</p>
<p>3. Gordon Dahlquist &#8211; Die Dunkelbücher der Traumfresser</p>
<p>Damit wären wir endgültig im Bereich der Unterhaltungsliteratur angekommen. Dieses Buch hab eine weibliche Hauptfigur, die den Titel &#8220;Heldin&#8221; wirklich verdient. Durch reine Neugier, in meinen Augen ein äußerst ehrenwerter Charakterzug, gerät sie in die düsteren Machenschaften eines alchemistischen Zirkels, der ganz reale politische Macht anstrebt. Es gibt merkwürdige Gerätschaften, Kostüme und sogar einen Zeppelin in dieser Geschichte. Ein spannendes Abenteuer vor detailreicher viktorianischer Kulisse also und damit sicher auch interessant für alle Steampunk-Enthusiasten.</p>
<div class="shr-publisher-1474"></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Happy Birthday, Meat is Murder! (Schöner verzweifeln)</title>
		<link>http://nerdicism.com/2010/02/happy-birthday-meat-is-murder/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 13:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nerdicist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Marr]]></category>
		<category><![CDATA[meat is murder]]></category>
		<category><![CDATA[Morrissey]]></category>
		<category><![CDATA[smiths]]></category>
		<category><![CDATA[stereogum]]></category>

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		<description><![CDATA[Beinahe hätte ich es verpasst, doch Stereogum hat mich dankenswerterweise daran erinnert, dass eines meiner absoluten Lieblingsalben kürzlich sein 25. Jubiläum feierte. Wie auf jedem Smiths-Album geht es auch bei Meat is Murder um teen angst, diesen etwas grotesken Weltschmerz, den Heranwachsende gemeinhin empfinden und der so ziemlich die wichtigste Grundlage für substantielle Teile der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beinahe hätte ich es verpasst, doch <a href="http://stereogum.com/archives/meat_is_murder_turns_25_113481.html">Stereogum</a> hat mich dankenswerterweise daran erinnert, dass eines meiner absoluten Lieblingsalben kürzlich sein 25. Jubiläum feierte. Wie auf jedem Smiths-Album geht es auch bei Meat is Murder um<em><a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=teen+angst"> teen angst</a></em>, diesen etwas grotesken Weltschmerz, den Heranwachsende gemeinhin empfinden und der so ziemlich die wichtigste Grundlage für substantielle Teile der Popkultur ist. Soziale Unsicherheit, Zurückweisung, Entfremdung, Abgrenzung und Identitätsfindung sind die klassischen Themen eines Smiths-Songs. In Perfektion wird diese Stimmung in dem absolut genialen Song <em>There&#8217;s a light that never goes out</em> eingefangen, der auf dem auch nicht üblen Album <em>The Queen is Dead </em>zu finden ist (Die berühmte Songzeile &#8220;And if a double-decker bus/crashes into us/to die by your side is such a heavenly way to die&#8221; spricht Bände).</p>
<p>Immer wieder erzählen Smiths-Fans von der profunden Wirkung, die der verstörende Titeltrack auf sie hatte. Lustigerweise ist <em>Meat is Murder </em>der einzige Song der Platte, den ich nie leiden konnte. So, nun aber genug getextet. Wenden wir uns der Musik zu!</p>
<p>1. The Headmaster Ritual<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ln0q7GH_K6U&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/ln0q7GH_K6U&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&#8220;Belligerent ghouls run Manchester schools/spineless swines, cemented minds&#8221; Nun ja, da stand wohl jemand nicht allzu sehr auf die Segnungen des Bildungssystems. Als Antischulhymne deutlich stilvoller als das totgenudelte Dings von Pink Floyd.</p>
<p>2. Rusholme Ruffians<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RIaURk_UKCs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/RIaURk_UKCs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&#8220;Scratch my name on your arm with a fountain pen / this means you really love me&#8221;. Ein gutes Beispiel für die Symbolik einer Teenagerexistenz, die in Smiths-Songs immer wieder vorkommt. Morrissey besingt eine Rummelplatzszenerie, wie sie wohl jeder schonmal erlebt hat. So einfach, so genial.</p>
<p>3. I want the one I can&#8217;t have</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/AQ1RsKMWXHc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/AQ1RsKMWXHc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&#8220;If you ever need self-validation, just meet me in the alley by the railway station.&#8221; Wer hätte das nicht schonmal sagen wollen, sich aber nicht getraut? Das geniale an Morrisseys Texten ist genau das. Er bringt die geheimen, peinlichen Empfindungen und die ganze Unsicherheit, die sie hervorrufen auf den Punkt. Ein Song mit einem vielschichtigen Text. Aussichtslose Liebe, Anspielungen auf eine Randexistenz und Kriminalität vermischen sich zu etwas, was man wohl nur auf der emotionalen Ebene vollkommen erschließen kann.</p>
<p>4. What she said</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/A4X2cJwbyUI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/A4X2cJwbyUI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&#8220;I smoke &#8217;cause I&#8217;m hoping for an early death / and I need to cling to something&#8221;. Eine gewisse Morbidität gehört zur Jugend dazu, warum auch immer. Dylan hat in seinen frühen Jahren auch ständig vom Tod gesungen. Die gute Nachricht ist, dass man das meisten überlebt: &#8220;It took a tattooed boy from Birkenhead to really, really open her eyes&#8221;.</p>
<p>5. The joke isn&#8217;t funny anymore</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/aEmsjyUrslk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/aEmsjyUrslk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&#8220;<em>When you laugh about people who feel so very lonely / their only desire is to die</em>&#8220;. Awwww! Wer jetzt noch nicht versteht, warum Morrissey auch &#8220;pope of mope&#8221; genannt wird, dem ist auch nicht mehr zu helfen.</p>
<p>6. How soon is now?</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/KmXAnB0mEvo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/KmXAnB0mEvo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&#8220;I am human and I need to be loved / just like everybody else does&#8221;. Krasse Gitarre, Herr Marr! That said, kann man eigentlich nur hinzufügen, dass das Nichtgeliebtwerden ein ständiges Motiv in Songs von Morrissey ist. Ach, und, liebe Freunde von der Lyricsveröffentlicherfraktion, es heißt &#8220;son and heir&#8221; und nicht &#8220;sun and air&#8221;. Jesus!</p>
<p>7. Nowhere Fast</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8FnvUngF-pE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/8FnvUngF-pE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&#8220;I&#8217;d like to drop my trousers to the world / I am a man of means / of slender means&#8221;. Ein eher unscheinbarer Track, der trotzdem mein Favorit auf der Platte ist. Man achte im Video auf Johnny Marr, der ganz lässig weiter an seiner Fluppe zieht obwohl er offensichtlich ständig Rauch in die Augen bekommt. So klein und doch so cool!</p>
<p>8. Well I wonder</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/tuILSSmByIY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/tuILSSmByIY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&#8220;Well I wonder / do you see me in your dreams?&#8221; Einer der wenigen Songs, der wirklich komplett ironiefrei daherkommt. Schöner verzweifeln.</p>
<p>9. Barbarism begins at home</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/y_T1NE4Q2BI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/y_T1NE4Q2BI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Analog zum ersten Track geht&#8217;s hier um die Ungerechtigkeiten und Brutalität der Erwachsenen gegenüber den Heranwachsenden. Der Text spricht in seiner Schlichtheit für sich.</p>
<p>10. Meat is murder</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/TkjqvIzTbCQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/TkjqvIzTbCQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Es soll Leute geben, die wegen des Songs Vegetarier geworden sind. Auch wenn ich den Pathos dieser Band normalerweise liebe, sorry, ich finde dieses Lied einfach lächerlich.</p>
<div class="shr-publisher-1448"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Tomcat stops working after SSH disconnect</title>
		<link>http://nerdicism.com/2010/02/tomcat-stops-working-after-ssh-disconnect/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 13:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ninan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Science & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[apache]]></category>
		<category><![CDATA[awt]]></category>
		<category><![CDATA[java]]></category>
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		<description><![CDATA[An Apache Tomcat server, I administrate, used to go away every now and then some time ago. To investigate the issue, I connected to the server via SSH, restarted it and monitored the log for a while. Tomcat ran well during this time. I disconnected and went home. Then the phone ringed, server had gone [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An Apache Tomcat server, I administrate, used to go away every now and then some time ago. To investigate the issue, I connected to the server via SSH, restarted it and monitored the log for a while. Tomcat ran well during this time. I disconnected and went home. Then the phone ringed, server had gone away.</p>
<p><span id="more-1443"></span>Mind like water, I thought. I went into myself and thought what could have happened. There came up some facts:</p>
<ul>
<li>Some web app generates charts using jfreechart</li>
<li>jfreechart uses AWT to generate the graphics</li>
<li>Java AWT is native code that uses the unterlying graphics subsystem, on Linux the nearest X server</li>
<li>I was connected using ssh with ForwardX11 on</li>
</ul>
<p>Like Jerlock Holmes I combined the facts and came up with a solution:</p>
<pre>unset DISPLAY</pre>
<p>I put this statement into the Tomcat start script (before the start of Java of course). This will break the chain between my local X-Server and Java.</p>
<p>The server is still running well.</p>
<div class="shr-publisher-1443"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Create sane JDK installation using Sun´s RPMS and alternatives</title>
		<link>http://nerdicism.com/2010/02/fedora-sun-jdk-alternatives/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 13:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ninan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Science & Technology]]></category>
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		<category><![CDATA[java]]></category>
		<category><![CDATA[jdk]]></category>
		<category><![CDATA[jpackage]]></category>
		<category><![CDATA[linux]]></category>
		<category><![CDATA[openjdk]]></category>
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		<description><![CDATA[Before there was OpenJDK, Linux distributions often lacked Java support at all or provided gcj as a very unpleasant alternative. A project that aimed at this issue was jpackage, who provided Source-RPMS to put Sun´s java downloads into sane RPMs. Unfortunately they do not seem to provide support for current versions of Sun´s java, now [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Before there was OpenJDK, Linux distributions often lacked Java support at all or provided gcj as a very unpleasant alternative. A project that aimed at this issue was jpackage, who provided Source-RPMS to put Sun´s java downloads into sane RPMs. Unfortunately they do not seem to provide support for current versions of Sun´s java, now that most distributions come with OpenJDK.</p>
<p><span id="more-1429"></span>Don´t get me wrong. I highly recommend to use OpenJDK if you don´t feel to need otherwise. But being a Java developer myself I find some things really annoying, so I still stick to Sun´s version of the great Java:</p>
<ul>
<li>Speed &#8211; For example Netbeans runs way faster on Sun´s Java than on OpenJDK. Being my workplace for most of the time, that really matters</li>
<li>Font rendering &#8211; In Gnome and Fedora Netbeans looks not that well on OpenJDK, because anti-aliasing seems not to work too well. On Sun´s JDK in contrast&#8230;</li>
<li>Memory management seems to be a bit better on Sun´s JDK at the moment</li>
<li>Nimbus Look and Feel &#8211; I just like it</li>
</ul>
<p>Sun (Oracle by now) offers two flavors of the JDK to download &#8211; one using RPM under the cover and one using cpio. Both come inside a big shell script aka self extracting archive that forces you to agree the licence before allowed to install.</p>
<p>Although there is a RPM version, it isn´t integrated into the operating system very tightly. On Fedora and derived distributions (I will only mention Fedora from here) there is that great &#8220;alternatives&#8221; system (actually it came from Debian, as far as I recall). This is a text file database, some scripts and a lot of symlinks. It lets several pieces of software share common names for programs and gives the user the choice which one to use.</p>
<p>On Fedora OpenJDK and GCJ share a lot of files, e.g. /usr/bin/java, /usr/bin/javac, etc. The Sun RPMs extract the files to some non-standard place, /usr/java/*. To make Sun´s JDK the system default, one has to change a lot of files and links, or use the alternatives system.</p>
<p>Since there are still plenty of files to provide alternatives for, I wrote a little script that will do the work. I tested it with Sun´s JDK 1.6.0_18 (RPM) on Fedora Core 12, but it should work with all versions from the Java 1.6.0 stem on Fedora and derived distributions.</p>
<p>One word of warning: The script is provided AS IS. I do not take any responsibility for whatever happens to you, your computer, etc. due using this script You use the script on YOUR OWN RISK.</p>
<p>The script is released to the public domain. Do what you want but don´t blame me. :-) If you like, please leave a comment if you liked it or have issues/patches.</p>
<p>So where is this §$%&amp; script you are talking about? <a href="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/02/setjava.txt">Click here to download the script</a>.</p>
<div class="shr-publisher-1429"></div>]]></content:encoded>
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		<title>SSL woes and OS gem portecle</title>
		<link>http://nerdicism.com/2010/02/ssl-woes-and-os-gem-portecle/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 13:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ninan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Science & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[debug]]></category>
		<category><![CDATA[java]]></category>
		<category><![CDATA[jsse]]></category>
		<category><![CDATA[portecle]]></category>
		<category><![CDATA[ssl]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://nerdicism.com/2010/02/ssl-woes-and-os-gem-portecle/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/02/portecle-150x150.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="portacle screenshot" title="portecle screenshot" /></a>Recently I had to debug some SSL certificate issues. Task was to use a chained certificate file in Java. I imported the files using keytool with the usual steps. Unfortunately it didn´t work. Stay calm, I finally figured it out. While fiddling around I found two very nice things in the internet that I want [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Recently I had to debug some SSL certificate issues. Task was to use a chained certificate file in Java. I imported the files using keytool with the usual steps. Unfortunately it didn´t work.</p>
<p><span id="more-1419"></span>Stay calm, I finally figured it out. While fiddling around I found two very nice things in the internet that I want to share with you.</p>
<p>First, I learned how to debug the SSL problems on <a title="JSSE documentation" href="http://java.sun.com/j2se/1.5.0/docs/guide/security/jsse/ReadDebug.html" target="_blank">Sun´s JSSE documentation</a>. You will find a very comprehensible example of a Java SSL debug session.</p>
<div id="attachment_1420" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/02/portecle.png" rel="lightbox[1419]"><img class="size-thumbnail wp-image-1420" title="portecle screenshot" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/02/portecle-150x150.png" alt="portacle screenshot" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">portecle screenshot, stolen from http://portecle.sourceforge.net</p></div>
<p>But the real gem I found was <a title="Portecle homepage on sourceforge" href="http://portecle.sourceforge.net/" target="_blank">Portecle</a>, a small, overlooked utterly useful tool I wouldn´t ever remove from my tool chain. Portecle is a Swing-based frontend to JSSE keystores (it is a replacement for keytool). It actually works (In contrast to many other outdated or useless tools that fill the same gap) and beside many other things, it enables you to import chained certificate files. Check it out.</p>
<div class="shr-publisher-1419"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Converting MyISAM to InnoDB</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 13:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ninan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Science & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[CentOS]]></category>
		<category><![CDATA[innodb]]></category>
		<category><![CDATA[myisam]]></category>
		<category><![CDATA[mysql]]></category>
		<category><![CDATA[rpm]]></category>
		<category><![CDATA[sql]]></category>

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		<description><![CDATA[Recently I set up a CentOS based mysql server (Actually I used RPMs from mysql.com since the ones that come with CentOS 5.4 contain some ugly replication bugs). I overlooked, that the default storage engine was MyISAM while our corporate standard (and applications requirement) is InnoDB. Fortunally I found out about &#8221;ALTER table ENGINE=&#8230;;&#8221;. Since I [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Recently I set up a CentOS based mysql server (Actually I used RPMs from mysql.com since the ones that come with CentOS 5.4 contain some ugly replication bugs). I overlooked, that the default storage engine was MyISAM while our corporate standard (and applications requirement) is InnoDB.</p>
<p><span id="more-1415"></span></p>
<p>Fortunally I found out about &#8221;ALTER table ENGINE=&#8230;;&#8221;.</p>
<p>Since I am very lazy I created myself a little helper, that generates per MyISAM table a matching ALTER TABLE statement. So all I had to do was to copy the result of the query back to mysql and lean back.</p>
<p>The statement I talk about is:</p>
<pre>select concat('ALTER TABLE `', table_schema, '`.`', table_name, '` ENGINE InnoDB;')
from information_schema.tables where table_schema &lt;&gt; 'mysql'
AND table_schema &lt;&gt; 'information_schema'
AND engine = 'MyISAM';</pre>
<p>It queries the information_schema for MyISAM tables outside mysql (the database) and outputs a corresponding statement.</p>
<p>If you found that useful, please leave me a comment.</p>
<div class="shr-publisher-1415"></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>&#124;-&#124;4PP&#8217;/ \/4L3&#124;\&#124;71&#124;\&#124;35 d4&#8242;/</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 14:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ninan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[das modul]]></category>
		<category><![CDATA[kraftwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[valentinstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Am heutigen Tag ehrt die ganze Welt Valentin, den Schutzengel des Blumenhandels. Bei einem solch wichtigen Ereignis darf auch nerdicism.com nicht still bleiben. Da die Kulturverantwortliche heute nicht da ist, übernimmt das Tech-Department die Songauswahl. Und was könnte da wohl besser passen als das hier: Damit auch jene, die mit Kraftwerk nichts anfangen können, nicht zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am heutigen Tag ehrt die ganze Welt Valentin, den Schutzengel des Blumenhandels. Bei einem solch wichtigen Ereignis darf auch <a href="http://nerdicism.com">nerdicism.com</a> nicht still bleiben.</p>
<p><span id="more-1438"></span></p>
<p>Da die Kulturverantwortliche heute nicht da ist, übernimmt das Tech-Department die Songauswahl. Und was könnte da wohl besser passen als das hier:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/dMxrOOG6jAY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/dMxrOOG6jAY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Damit auch jene, die mit Kraftwerk nichts anfangen können, nicht zu kurz kommen, gibt´s dieses grandiose Stück. Vielleicht findet ihr hinterher Kraftwerk dann doch nicht mehr so schlecht: ;-)</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4hX8L4R9Yk8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/4hX8L4R9Yk8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Connect remotely to jconsole in Java 5+6</title>
		<link>http://nerdicism.com/2010/02/connect-remotely-to-jconsole-in-java-5-6/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 20:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ninan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Science & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[java]]></category>
		<category><![CDATA[jconsole]]></category>
		<category><![CDATA[jmx]]></category>
		<category><![CDATA[jvm]]></category>
		<category><![CDATA[swing]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://nerdicism.com/2010/02/connect-remotely-to-jconsole-in-java-5-6/"><img align="left" hspace="5" width="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-13-um-21.25.43-150x150.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="jconsole overview" title="jconsole overview" /></a>Sun Java got added a great utility named jconsole with version 5.0. Basically it is a Swing-based JMX console. It shows a lot of the inner state of JVM processes. Since 6.0 java defaults to allowing connects to running JVM-processes on the same computer. Fortunally this doesn´t apply to remote connects. Unfortunally jconsole just quits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sun Java got added a great utility named jconsole with version 5.0. Basically it is a Swing-based JMX console. It shows a lot of the inner state of JVM processes.</p>
<p><span id="more-1393"></span></p>
<p>Since 6.0 java defaults to allowing connects to running JVM-processes on the same computer. Fortunally this doesn´t apply to remote connects. Unfortunally jconsole just quits with a &#8220;Connection failed&#8221;.</p>
<p>To get jconsole to work from a remote computer, some properties must be set on start of the JVM:</p>
<pre>java -Dcom.sun.management.jmxremote.local.only=false -Dcom.sun.management.jmxremote JMX Auth Settings...</pre>
<p>There are different documents for <a title="Monitoring Java 5.0 using jconsole" href="http://java.sun.com/j2se/1.5.0/docs/guide/management/agent.html#remote" target="_blank">Java 5.0</a> and <a title="Monitoring Java 5.0 using jconsole" href="http://java.sun.com/javase/6/docs/technotes/guides/management/agent.html#remote" target="_blank">Java 6.0</a>. Please consult them for the authentication settings.</p>
<p>I found the final clue at <a href="http://oli.blogger.de/stories/1296745/" target="_blank">Oli&#8217;s Blog</a>.</p>
<p>Below are some screenshots of this awesome application.</p>
<p><a href="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-13-um-21.25.43.png" rel="lightbox[1393]"><img class="size-thumbnail wp-image-1395 alignnone" title="jconsole overview" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-13-um-21.25.43-150x150.png" alt="jconsole overview" width="150" height="150" /></a><a href="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-13-um-21.26.00.png" rel="lightbox[1393]"><img class="size-thumbnail wp-image-1396 alignnone" title="jconsole memory status" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-13-um-21.26.00-150x150.png" alt="jconsole memory status" width="150" height="150" /></a><a href="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-13-um-21.26.17.png" rel="lightbox[1393]"><img class="size-thumbnail wp-image-1397 alignnone" title="jconsole thread status" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-13-um-21.26.17-150x150.png" alt="jconsole thread status" width="150" height="150" /></a></p>
<p><a href="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-13-um-21.26.40.png" rel="lightbox[1393]"><img class="size-thumbnail wp-image-1399 alignnone" title="jconsole JVM summary" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-13-um-21.26.40-150x150.png" alt="jconsole JVM summary" width="150" height="150" /></a><a href="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-13-um-21.27.03.png" rel="lightbox[1393]"><img class="size-thumbnail wp-image-1400 alignnone" title="jconsole MBeans view" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-13-um-21.27.03-150x150.png" alt="jconsole MBeans view" width="150" height="150" /></a></p>
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		<title>Wir hatten ooch allet (Ostrock and beyond)</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 10:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nerdicist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[City]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Feeling B]]></category>
		<category><![CDATA[Freygang]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst in Peking]]></category>
		<category><![CDATA[Keimzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ostrock]]></category>
		<category><![CDATA[Puhdys]]></category>
		<category><![CDATA[Skeptiker]]></category>
		<category><![CDATA[Ute Freudenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[So, heute wird wieder ein wenig prokrastiniert. La Magisterarbeit befindet sich im letzten Drittel ihrer Erschaffung und der Widerwillen gegen das morgentliche An-den-Schreibtisch-Setzen ist mittlerweile kaum noch zu steigern. Also wird das Blog befüllt und heute dürfen es sentimentale Betrachtung zur DDR-Musike sein. Ich muß dazu sagen, dass ich selber zu jung bin, um mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, heute wird wieder ein wenig prokrastiniert. La Magisterarbeit befindet sich im letzten Drittel ihrer Erschaffung und der Widerwillen gegen das morgentliche An-den-Schreibtisch-Setzen ist mittlerweile kaum noch zu steigern. Also wird das Blog befüllt und heute dürfen es sentimentale Betrachtung zur DDR-Musike sein. Ich muß dazu sagen, dass ich selber zu jung bin, um mich an City-Konzerte in den 70ern o.ä. zu erinnern. Trotzdem ist es kaum möglich, im Osten großzuwerden ohne die Klassiker kennen und meist auch lieben zu lernen. Da in meiner Familie sich außer mir niemand intensiv für Musik interessiert (meine Besessenheit wird mit der Übertragung des Geistes diverser musisch begabter Vorfahren erklärt und misstrauisch beäugt), bin ich erst gegen Ende meiner Schullaufbahn so richtig mit dem Zeug in Kontakt gekommen. In meinem kleinen Provinzinternat war Ostmusik auf einmal wieder total angesagt (ebenso wie die Klamotten, aber das ist eine andere Geschichte). Anyway, hier eine kleine, völlig subjektive Auswahl der kennenswerten Sachen aus DDR und späteren Jahren.</p>
<p><strong>Herbst in Peking &#8211; Bakschischrepublik</strong><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/viRZn4DAB94&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/viRZn4DAB94&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Man merkt am Text, dass hier schon nicht mehr viel war mit dem Sieg des Sozialismus. Beachtenswert und typisch für Ostmusik ist, dass die tatsächlich spielen können und auch nicht vor einem netten Arrangement zurückschrecken.</p>
<p><strong>Feeling B &#8211; Artig</strong><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/F9xR0CcLxdU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/F9xR0CcLxdU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feeling_B">Feeling B</a> waren echte Pioniere. Das Album, auf dem dieses Lied drauf ist, war als erste Punkplatte offiziell in der DDR zu erwerben. Drei der ehemaligen Mitglieder sind dann übrigens zu Rammstein gewechselt.</p>
<p><strong>Die Skeptiker &#8211; Pierre und Luce</strong><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/EHhOV87yLGg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/EHhOV87yLGg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Eine Jugendliebe von mir waren die Skeptiker. Musikalisch betrachtet ist der Kram einfach laut und schnell. Die Texte sind allerdings durchaus beachtlich. Dieses Lied, das meines Erachtens aus den 90ern ist, handelt im Schnelldurchlauf den Inhalt eines Romans von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Romain_Rolland">Romain Rolland</a> ab.</p>
<p><strong>Ute Freudenberg &#8211; Jugendliebe</strong><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5RBcDVm7Gkk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/5RBcDVm7Gkk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Apropos Jugendliebe. Dieses Lied kann man nicht nicht kennen, wenn man aus dem Osten kommt. Gerade weil es so kitschig ist, ist es ein immerwährender Partyklassiker bei dem sich selbst die hartgesottensten Zyniker ein Tränchen verdrücken. Die kennen den Text übrigens auch alle auswendig ;-)</p>
<p><strong>City &#8211; Am Fenster</strong><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3ptUp_BsxPg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/3ptUp_BsxPg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Zu diesem Lied, ein vertontes Gedicht übrigens, braucht es keine Worte. Enjoy!</p>
<p><strong>Gerhard Gundermann &#8211; Linda </strong><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/nifeDKmIVI8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/nifeDKmIVI8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Nach meiner Meinung der allerbeste Liedermacher der DDR und ein beeindruckender Mensch! Leider hat der Sensenmann den singenden Baggerfahrer dann doch noch viel zu früh <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Gundermann">erwischt</a>.</p>
<p><strong>Karussell &#8211; Als ich fortging</strong> (Coverversion von Staubkind)<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/MMWoQK45OOA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/MMWoQK45OOA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>An diesem Lied scheiden sich zumeist die Geister. Manche finden&#8217;s unerträglich kitschig. Der Text ist wieder ein vertontes Gedicht <a href="http://www.gisela-steineckert.de/Gedichte/Gedichte/alsichfortging.htm">( von Gisela Steineckert)</a>.</p>
<p><strong>Puhdys &#8211; Wenn ein Mensch lebt</strong><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/KMPC7sXfWZo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/KMPC7sXfWZo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Kein Post über DDR-Musik ohne die Puhdys. Der wahre Klassiker ist natürlich &#8220;Alt wie ein Baum&#8221; (noch so ein Mitgröhlding und nicht so ganz nach meinem Geschmack). Dieses Stück ist aus dem Kultfilm &#8220;Die Legende von Paul und Paula&#8221;. Den Film fand ich immer blöde (Sie wird schwanger, obwohl sie weiß, dass sie es nicht überlebt. Das ist nicht romantisch sondern bescheuert!). Besser &#8220;Spur der Steine&#8221; mit Manfred Krug anschauen, jawoll!</p>
<p><strong>Freygang &#8211; Kartenhaus</strong><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Ra1h2bVg0m4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/Ra1h2bVg0m4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Nun ja, der Text spricht für sich. Eigentlich eher eine Bluesband aber definitv mit Punkattitüde.</p>
<p><strong>Inchtabokatables &#8211; You chained me up</strong><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9y52odQqJqg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/9y52odQqJqg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Eine Band aus der Neuzeit, wie es in aktuellen DDR-Kochbüchern immer so schön heißt. Hab ich in den 90ern abgöttisch geliebt. Völlig gerechtfertigt, finde ich. Subway to Sally sind in dem Kontext noch zu nennen, allerdings kann ich deren Mittelalterkram heute nicht mehr wirklich ertragen.</p>
<p><strong>Keimzeit &#8211; Kling Klang</strong><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/lcnYTn3Tjfg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/lcnYTn3Tjfg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Nach meinem aktuellen Informationsstand (Irrtum vorbehalten) haben Keimzeit zu DDR-Zeiten kein Album veröffentlichen dürfen, dafür aber bis jetzt umso mehr. Bei alternativ angehauchten Ostteenies und älterem Volk kommen sie nie aus der Mode. Konzerte von ihnen (gibt&#8217;s in ganz D) sind absolut empfehlenswert, auch wenn man die Band nicht kennt. Ich war bei einem Konzert im Münchner Backstage und selbst eine Gruppe kenntnisfreier Amerikaner waren hin und weg. Leider fehlt hier die komplette erste Strophe, mehr war aber nicht aufzutreiben.</p>
<p><strong>Das Lied vom kleinen Trompeter</strong><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Cy3FKJc76Ro&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/Cy3FKJc76Ro&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Kein Rock, sondern zum Abschluss ein wenig Propaganda. Wird gerne im betrunkenen Zustand noch gesungen und die eine oder andere Träne im Gedenken an den tapferen kleinen Trompeter vergossen.</p>
<div class="shr-publisher-1374"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Gedichtlesung mit W.B. Yeats</title>
		<link>http://nerdicism.com/2010/01/gedichtlesung-mit-w-b-yeats/</link>
		<comments>http://nerdicism.com/2010/01/gedichtlesung-mit-w-b-yeats/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 19:52:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nerdicist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pop]]></category>
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		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<category><![CDATA[Thoreau]]></category>
		<category><![CDATA[W.B. Yeats]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein schönster youtube-Fund der letzten Woche: Der irische Dichter W.B. Yeats hat zu Lebzeiten für die BBC einige seiner Gedichte gelesen, darunter auch eines meiner Lieblingsgedichte, das von Thoreau inspirierte The Lake Isle of Innisfree. Yeats intoniert sehr lustig, was er eigensinnigerweise damit begründet, dass Poesie nun mal Poesie sei und deswegen nicht wie Prosa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/_Xty-kkMmKU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/_Xty-kkMmKU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Mein schönster youtube-Fund der letzten Woche: Der irische Dichter W.B. Yeats hat zu Lebzeiten für die BBC einige seiner Gedichte gelesen, darunter auch eines meiner Lieblingsgedichte, das von Thoreau inspirierte <a href="http://www.chiark.greenend.org.uk/~martinh/poems/yeats.html#lake">The Lake Isle of Innisfree</a>. Yeats intoniert sehr lustig, was er eigensinnigerweise damit begründet, dass Poesie nun mal Poesie sei und deswegen nicht wie Prosa gelesen werden sollte.</p>
<div class="shr-publisher-1370"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Futter für Morgen</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 19:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nerdicist</dc:creator>
				<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[bento]]></category>
		<category><![CDATA[Reisflocken]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Soba Tsuyu]]></category>
		<category><![CDATA[Sobanudeln]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://nerdicism.com/2010/01/futter-fur-morgen/"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/01/201001172_Bento-150x150.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="201001172_Bento" title="201001172_Bento" /></a>Nach wochenlanger Ernährung von Kiosk- und Kneipenfutter, hat mich heute doch mal wieder der Kochehrgeiz gepackt. In der morgigen Bentobox sind daher nur furchtbar gesunde Sachen. Im unteren Teil steckt eine große, leider verdeckte Portion Sobanudeln mit Fertigdip (gibt&#8217;s in jedem Asienladen, heiß Soba Tsuyu), den ich mit etwas Wasabipulver gepimpt hab. Darauf liegen gebratene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1363" href="http://nerdicism.com/2010/01/futter-fur-morgen/201001172_bento/"><img class="alignnone size-medium wp-image-1363" title="201001172_Bento" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/01/201001172_Bento-300x225.jpg" alt="201001172_Bento" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Nach wochenlanger Ernährung von Kiosk- und Kneipenfutter, hat mich heute doch mal wieder der Kochehrgeiz gepackt. In der morgigen Bentobox sind daher nur furchtbar gesunde Sachen. Im unteren Teil steckt eine große, leider verdeckte Portion Sobanudeln mit Fertigdip (gibt&#8217;s in jedem Asienladen, heiß Soba Tsuyu), den ich mit etwas Wasabipulver gepimpt hab. Darauf liegen gebratene Pilze und Paprika mit Sesam und etwas Rohkost (Tomate, Gurke, Frühlingszwiebel).</p>
<p><a rel="attachment wp-att-1362" href="http://nerdicism.com/2010/01/futter-fur-morgen/20100117_bento/"><img class="alignnone size-medium wp-image-1362" title="20100117_Bento" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2010/01/20100117_Bento-300x225.jpg" alt="20100117_Bento" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Im oberen Teil steckt Obst, Nüsse, Instant-Misosuppe und schneller Milchreis (aus Reisflocken) mit braunem Zucker. Etwas Deko konnte ich mir nicht verkneifen ;-)</p>
<div class="shr-publisher-1361"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Club der toten Musiker</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 11:31:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nerdicist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Feinstein]]></category>
		<category><![CDATA[Elliott Smith]]></category>
		<category><![CDATA[Strange Parallel]]></category>
		<category><![CDATA[Vic Chesnutt]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Selbstmord von Vic Chesnutt und dem plötzlichen Tod von Chris Feinstein mußte ich wieder häufiger an den ebenfalls bereits verstorbenen Elliott Smith denken. Smith war einer der unzähligen Musiker, die die Presse mit dem Label &#8220;Der neue Dylan&#8221; versehen hat, welches für jeden, der mit Gitarre und intelligenten Songs antritt nahezu unvermeidlich ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Selbstmord von Vic Chesnutt und dem plötzlichen Tod von Chris Feinstein mußte ich wieder häufiger an den ebenfalls bereits verstorbenen Elliott Smith denken. Smith war einer der unzähligen Musiker, die die Presse mit dem Label &#8220;Der neue Dylan&#8221; versehen hat, welches für jeden, der mit Gitarre und intelligenten Songs antritt nahezu unvermeidlich ist (stilistische Ähnlichkeit spielt dabei lustigerweise kaum eine Rolle). Smith war jedoch mehr als nur einer dieser typischen Vertreter depressiver Gitarrenschrammelei. Demnächst soll <a href="http://searchingforelliottsmith.blogspot.com/">ein neuer Dokumentarfilm</a> über ihn erscheinen, damit er und seine Musik nicht in Vergessenheit geraten. Da noch nicht klar ist, wann Searching for Elliott Smith offiziell startet, gibt&#8217;s hier ein paar kleine Trostpflaster für alle, die sich bei matschgrauem Winterwetter gerne in etwas gepflegter Melancholie suhlen:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/h2sfwky4RqQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/h2sfwky4RqQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Bereits zu Lebzeiten entstand mit Strange Parallel ein ganz guter Dokumentarfilm über Smith, den netterweise jemand komplett, wenn auch in mäßiger Qualität, auf youtube gestellt hat. Bitteschön:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/JgQZBsL3f8s&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/JgQZBsL3f8s&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div class="shr-publisher-1350"></div>]]></content:encoded>
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		<title>How come I don&#8217;t fall in love with normal people? &#8211; Sally Shapiro</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 12:22:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nerdicist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Disco Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Eurodisco]]></category>
		<category><![CDATA[Jackie Jackie]]></category>
		<category><![CDATA[post-punk]]></category>
		<category><![CDATA[Sally Shapiro]]></category>
		<category><![CDATA[song of the day]]></category>
		<category><![CDATA[Trash]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz der Streber, der ich nun mal bin, höre ich immer fleißig alle Neuerscheinungen durch, die mir Intro, Spex und Co. so präsentieren. Dabei gehe ich allerdings sehr selektiv vor und bleibe bei Gitarren gerne hänge, während Elekrozeugs fix abgehakt wird. Ist eigentlich etwas komisch, da ich so ein begeisterter Postpunk bin, aber da kommt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz der Streber, der ich nun mal bin, höre ich immer fleißig alle Neuerscheinungen durch, die mir Intro, Spex und Co. so präsentieren. Dabei gehe ich allerdings sehr selektiv vor und bleibe bei Gitarren gerne hänge, während Elekrozeugs fix abgehakt wird. Ist eigentlich etwas komisch, da ich so ein begeisterter Postpunk bin, aber da kommt wohl der olle Folkpurist durch, dieser kleine zottelige Geschmacksfaschist. Beim späteren Zweit- oder Drittdurchhören fallen mir dann Sachen auf, die so genial sind, dass ich mich glatt für meine Ignoranz ein klein wenig schäme.</p>
<p>Einer dieser schändlicherweise vernachlässigten Acts ist die schwedische Eurodiscoheldin Sally Shapiro. Wurde derartige Musik in den letzten Jahren schlicht unter der Kategorie &#8220;Trash&#8221; subsumiert, darf man sich jetzt wieder ganz ungeniert an hopsigem Popgedudel erfreuen, wenn auch nur auf typisch ironisierte Hipstermanier. Nun ja. Ich finde, dass &#8216;süß&#8217; immer und überall eine legitime ästhetische Kategorie ist. Nicht, dass Sally Shapiro doofe Musik wäre. Auch gute Unterhaltung ist nicht so einfach zu machen und die Texte sind ausnehmend klug und witzig. Hier mein aktueller Lieblingssong namens <em>Jackie Jackie</em> von der älteren Platte <em>Disco Romance. </em></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4uhiLCEmu-I&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/4uhiLCEmu-I&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div class="shr-publisher-1344"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Putting DC on the map (part II) &#8211; The early days of DC punk</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 11:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nerdicist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[go-go]]></category>
		<category><![CDATA[hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Napoleon Hill]]></category>
		<category><![CDATA[post-punk]]></category>
		<category><![CDATA[punk]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Reynolds]]></category>
		<category><![CDATA[The Bad Brains]]></category>
		<category><![CDATA[Washington post]]></category>

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		<description><![CDATA[Washington &#8211; popcultural suburb Although hardcore originated in Los Angeles, where the punk scene out of some urban elitism did not include suburban teenagers, it soon came to be mainly identifed with Washington. In the late seventies Washington possessed only a small, insignificant punk and new wave scene that lacked both originality and quality. Nevertheless, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Washington &#8211; popcultural suburb</strong></p>
<p>Although hardcore originated in Los Angeles, where the punk scene out of some urban elitism did not include suburban teenagers, it soon came to be mainly identifed with Washington. In the late seventies Washington possessed only a small, insignificant punk and new wave scene that lacked both originality and quality. Nevertheless, even the rather banal amateur bands that dominated the early punk scene were perceived as revolutionary in a city that, despite its political status, could not claim to have an exciting, innovative music scene.</p>
<p>As Simon Reynolds argues in his must-read book on postpunk <em>Rip It Up And Start Again</em>, innovative popculture movements have the greatest impact when they cease to be hip among the urban crowd and are picked up by the allegedly less hip people in the suburbs. Unlike other hardcore scenes, however, Washington&#8217;s scene was not dominated by the suburbs. In fact, it tended to be as elitist and condescending towards the suburban crowd as the L.A. punk scene. Yet, as much as the suburban youth of Los Angeles looked up to their local urban punk scene for inspiration, a young Washingtonian interested in punk looked up to New<br />
York. Despite its political eminence, Washington was merely a suburb of New York in terms of popular culture, a place designated to consume and reproduce music imported from the vibrant centers of cultural life. In other words, Washington was totally uncool.</p>
<p><strong>The Bad Brains</strong></p>
<p>In such an environment, young people are naturally hungry for, well, anything, so it&#8217;s no surprise that just one band can make a huge difference. For Washington, this band was called <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bad_Brains">The Bad Brains</a>. As much as Washington was an unlikely center of alternative music, the Bad Brains were unlikely punks as African Americans in a predominantly white genre. Originally a jazz funk band, they were introduced to punk around 1977 and felt immediately attracted to its unrelenting rage that fitted their own sentiment. That the Bad Brains were easily accepted within the Washington punk scene of the late seventies was likely a result of its marginality and therefore lack of a close-knit community. By contrast, Los Angeles, which already possessed a large preexisting punk scene even before hardcore emerged in the early eighties, tended to exclude people that did not fit into the punk archetype of the white young man.</p>
<p>Although the Bad Brains would eventually move to New York and switch to reggae, they undoubtedly were the most important influence on the D.C. hardcore scene. On a musical level the Bad Brains distinguished themselves from other punk bands by adopting high speed in addition to punk&#8217;s intensity and volume as a defining characteristic of their style. Playing with the highest possible speed developed into a typical feature of Washington hardcore. Ironically, this African American band provided white teenagers in Washington not only with an aesthetic ideal but also with a local cultural identity to distinguish themselves from the black majority in the capital. With <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Go-go">go-go</a>, a D.C. version of funk, African Americans had their own distinctive local music. For Washington&#8217;s white youth, hardcore was an opportunity to create their own local subculture.</p>
<p>Additionally, on a philosophical level, the Bad Brains had more to offer than punk&#8217;s habitual nihilism which still dominated most other hardcore scenes. Even before they embraced Rastafarian religion, their lyrics were influenced by a self-help book from the Great Depression, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Think_and_Grow_Rich"><em>Think and Grow Rich</em></a> by Napoleon Hill. The book advertised Positive Mental Attitude, essentially a concept of positive thinking, which the Bad Brains included in their song <em>Attitude</em>: “Don&#8217;t care what you may say/ We got that attitude/ Don&#8217;t care what you may do/ We got that attitude/ We got that PMA”. Again, due to the lack of a coherent punk scene in Washington during the late seventies, this deviation from punk&#8217;s set of rules was possible. Here&#8217;s some nice footage of the Bad Brains performing <em>Attitude</em>:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/aWWI2rGdda4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/aWWI2rGdda4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>loudQuietloud &#8211; Pixies documentary</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 10:18:59 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[loudQuietloud]]></category>
		<category><![CDATA[Pixies]]></category>

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		<description><![CDATA[This is an awesome, at times almost heartbreaking documentary about the Pixies&#8217; reunion tour. The overall tone of loudQuietloud is incredibly personal, a bit voyeuristic at times, which made me feel a bit uncomfortable like I wasn&#8217;t supposed to be seeing this (e.g. watching Kim struggle with her drug problems or Dave going through a [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>This is an awesome, at times almost heartbreaking documentary about the Pixies&#8217; reunion tour. The overall tone of loudQuietloud is incredibly personal, a bit voyeuristic at times, which made me feel a bit uncomfortable like I wasn&#8217;t supposed to be seeing this (e.g. watching Kim struggle with her drug problems or Dave going through a rough patch with his dad dying, &#8220;Charles having a baby&#8221; *g*). Still, all of this, even their depressing inability to communicate, is part of who they are, which makes loudQuietloud one of the most touching music documentaries I&#8217;ve ever seen. Watch <a href="http://www.snagfilms.com/films/watch/loudquietloud_a_film_about_the_pixies/">here</a>!</p>
<div class="shr-publisher-1281"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Auferstehung à la google</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 20:29:22 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Auferstehung]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Enke]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://nerdicism.com/2009/11/auferstehung-a-la-google/"><img align="left" hspace="5" width="150" height="150" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2009/11/Bild-1-150x150.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="Bild 1" title="Bild 1" /></a>Selbst in solch traurigen Momenten gibt es manchmal etwas zu lachen. Als ich vorhin auf Twitter vom Tod Robert Enkes gelesen habe und nachprüfen wollte, ob es denn stimmt, ergab sich das folgende, unfreiwillig komische Bild. Man beachte die letzte Zeile:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selbst in solch traurigen Momenten gibt es manchmal etwas zu lachen. Als ich vorhin auf Twitter vom Tod Robert Enkes gelesen habe und nachprüfen wollte, ob es denn stimmt, ergab sich das folgende, unfreiwillig komische Bild. Man beachte die letzte Zeile:</p>
<p><a rel="attachment wp-att-1305" href="http://nerdicism.com/2009/11/auferstehung-a-la-google/bild-1/"><img class="alignright size-full wp-image-1305" title="Bild 1" src="http://nerdicism.com/wp-content/uploads/2009/11/Bild-1.png" alt="Bild 1" width="573" height="300" /></a></p>
<div class="shr-publisher-1304"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Nerdcore-Betreiber René Walter im Interview mit Cicero</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 22:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nerdicist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Cicero]]></category>
		<category><![CDATA[liquid democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Nerdcore]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Rene Walter]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Vor fünfhundert Jahren ist allmählich die Wahrnehmung des Äußeren gekippt, da haben die Leute ja tatsächlich das Weltbild einer flachen Erde und einem Himmel und einer Hölle gegen das heliozentrische Weltbild eingetauscht. Vielleicht kippt als nächstes die Wahrnehmung des Inneren, also vielleicht ein Ende des Menschenbilds als Individuum sondern als technologisch vernetztes Kollektiv.&#8221; Das komplette [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Vor fünfhundert Jahren ist allmählich die Wahrnehmung des Äußeren gekippt, da haben die Leute ja tatsächlich das Weltbild einer flachen Erde und einem Himmel und einer Hölle gegen das heliozentrische Weltbild eingetauscht. Vielleicht kippt als nächstes die Wahrnehmung des Inneren, also vielleicht ein Ende des Menschenbilds als Individuum sondern als technologisch vernetztes Kollektiv.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das komplette Interview, in dem Walter auch über die Piraten und liquid democracy spricht, gibt&#8217;s <a href="http://www.cicero.de/97.php?ress_id=9&amp;item=4401">hier</a>.</p>
<div class="shr-publisher-1300"></div>]]></content:encoded>
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		<title>How to make a Max costume</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 12:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nerdicist</dc:creator>
				<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Halloween]]></category>
		<category><![CDATA[Where the wild things are]]></category>

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		<description><![CDATA[How To Make a Where the Wild Things Are Halloween Costume Howcast.com &#124; MySpace Video via http://weloveyouso.com]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Verdana; color: #999999; font-size: xx-small;"><br />
<a style="font: Verdana" href="http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&amp;videoid=64116709">How To Make a Where the Wild Things Are Halloween Costume</a><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425px" height="360px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=64116709,t=1,mt=video" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425px" height="360px" src="http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=64116709,t=1,mt=video" wmode="transparent" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<a style="font: Verdana" href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&amp;friendid=300126454">Howcast.com</a> | <a style="font: Verdana" href="http://vids.myspace.com ">MySpace Video</a></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana; color: #999999; font-size: xx-small;">via<a href="http://weloveyouso.com/2009/10/how-to-make-a-max-costume/"> http://weloveyouso.com</a><br />
</span></p>
<div class="shr-publisher-1296"></div>]]></content:encoded>
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		<title>A series of tubes</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 12:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nerdicist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[John Hodgman]]></category>
		<category><![CDATA[Jon Stewart]]></category>
		<category><![CDATA[Net Neutrality Act]]></category>
		<category><![CDATA[Netzneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>

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		<description><![CDATA[The Daily Show With Jon Stewart Mon &#8211; Thurs 11p / 10c Net Neutrality Act www.thedailyshow.com Daily Show Full Episodes Political Humor Health Care Crisis Supernerd John Hodgman erklärt sehr schön das Thema Netzneutralität.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="font-family: arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 11px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333; background-color: #f5f5f5; height: 353px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="360">
<tbody>
<tr style="background-color:#e5e5e5" valign="middle">
<td style="padding:2px 1px 0px 5px;"><a style="color:#333; text-decoration:none; font-weight:bold;" href="http://www.thedailyshow.com" target="_blank">The Daily Show With Jon Stewart</a></td>
<td style="padding:2px 5px 0px 5px; text-align:right; font-weight:bold;">Mon &#8211; Thurs 11p / 10c</td>
</tr>
<tr style="height: 14px;" valign="middle">
<td style="padding:2px 1px 0px 5px;" colspan="2"><a style="color:#333; text-decoration:none; font-weight:bold;" href="http://www.thedailyshow.com/watch/wed-july-19-2006/net-neutrality-act" target="_blank">Net Neutrality Act</a></td>
</tr>
<tr style="height: 14px; background-color: #353535;" valign="middle">
<td style="padding: 2px 5px 0px; overflow: hidden; width: 360px; text-align: right;" colspan="2"><a style="color:#96deff; text-decoration:none; font-weight:bold;" href="http://www.thedailyshow.com/" target="_blank">www.thedailyshow.com</a></td>
</tr>
<tr valign="middle">
<td style="padding:0px;" colspan="2"><object style="display:block" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="360" height="301" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="bgcolor" value="#000000" /><param name="flashvars" value="autoPlay=false" /><param name="src" value="http://media.mtvnservices.com/mgid:cms:item:comedycentral.com:114648" /><param name="wmode" value="window" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="display:block" type="application/x-shockwave-flash" width="360" height="301" src="http://media.mtvnservices.com/mgid:cms:item:comedycentral.com:114648" allowfullscreen="true" wmode="window" flashvars="autoPlay=false" bgcolor="#000000"></embed></object></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;" valign="middle">
<td style="padding:0px;" colspan="2">
<table style="margin: 0px; text-align: center; height: 100%;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%">
<tbody>
<tr valign="middle">
<td style="padding: 3px; width: 33%;"><a style="font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;" href="http://www.thedailyshow.com/full-episodes" target="_blank">Daily Show<br />
Full Episodes</a></td>
<td style="padding: 3px; width: 33%;"><a style="font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;" href="http://www.indecisionforever.com" target="_blank">Political Humor</a></td>
<td style="padding: 3px; width: 33%;"><a style="font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;" href="http://www.thedailyshow.com/videos/tag/health" target="_blank">Health Care Crisis</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Supernerd John Hodgman erklärt sehr schön das Thema Netzneutralität.</p>
<div class="shr-publisher-1288"></div>]]></content:encoded>
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		<title>Morrissey vs. Perrecy</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 13:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nerdicist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Morrissey]]></category>
		<category><![CDATA[Perrecy]]></category>
		<category><![CDATA[ukulele]]></category>

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		<description><![CDATA[Leider ereilte uns kürzlich die Nachricht, dass es Morrissey gar nicht gut geht. Das tut uns sehr leid und wir wünschen gute Besserung. Unterdessen haben wir schon würdigen Ersatz gefunden. Ein Bayer übersetzt Mozzers Texte ins Deutsche und trägt sie unter dem Namen Perrecy mit Ukulele vor. Sehr schön!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider ereilte uns kürzlich die Nachricht, dass es Morrissey <a href="http://pitchfork.com/news/36910-morrissey-rushed-to-hospital-after-collapse-on-stage-in-england/">gar nicht gut geht</a>. Das tut uns sehr leid und wir wünschen gute Besserung.</p>
<p>Unterdessen haben wir schon würdigen Ersatz gefunden. Ein Bayer übersetzt Mozzers Texte ins Deutsche und trägt sie unter dem Namen <a href="http://www.myspace.com/perrecy07">Perrecy</a> mit Ukulele vor. Sehr schön!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/jjNOzKPFyoA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/jjNOzKPFyoA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div class="shr-publisher-1277"></div>]]></content:encoded>
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